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ATP Madrid: Kohlschreiber scheitert in Runde zwei

08.05.2019|14:05 Uhr|von Christian Schwell
ATP Madrid: Kohlschreiber scheitert in Runde zwei

Philipp Kohlschreiber (ATP 50) hat den Einzug in die dritte Runde des Masters-Turniers im spanischen Madrid  und damit ein mögliches Duel mit Rafael Nadal verpasst. Er unterlag in einer hin und her wogenden Partie dem Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 37) mit 4:6, 6:3, 3:6.

Frances Tiafoe hat in diesem Jahr beispielsweise bei seinen Viertelfinalteilnahmen bei den Australian Open und in Miami schon bewiesen, dass er an guten Tagen kämpferisch und spielerisch mit vielen mehr als nur mithalten kann. Andererseits macht der junge US-Amerikaner zurzeit noch immer wieder auch unfreiwillige Kunstpausen – diverse Turnierwochen endeten für ihn 2019 bisher zu früh, um noch weiter in der Rangliste nach oben zu klettern. Dies und die äußeren Umstände in Madrid, der Sandbelag und die Höhenlage, machten also durchaus Hoffnung darauf, dass Philipp Kohlschreiber gute Chancen haben könnte, diese zweite Runde zu überstehen.

Vier Spiele in Folge drehen den ersten Satz für Tiafoe

Los ging es allerdings suboptimal für den deutschen Routinier, denn Tiafoe erspielte sich sofort ein Break. Davon zeigte sich Kohlschreiber aber wenig beeindruckt, das Break war schnell egalisiert. In der Folge entwickelte sich in dieser Phase eine interessante Partie, in der beide abwechslungsreiches Sandplatztennis zeigten. Kohlschreiber ging selbst mit einem Break in Führung, verlor bei 4:2 aber seinerseits wieder das eigene Aufschlagspiel. Ab da riss der Faden im Spiel des Deutschen merklich. Nach insgesamt gleich vier Spielgewinnen in Folge holte sich Tiafoe den ersten Durchgang gegen einen nun sehr fehleranfällig agierenden Kohlschreiber mit 6:4.

In Satz zwei bringt Kohli die Führung ins Ziel 

Zu Beginn des zweiten Satzes war dieser Negativ-Trend aber dann schnell vergessen. Nun war es wieder Kohlschreiber, der sich mit drei Spielen am Stück vom Gegner absetzten konnte. Anders als in Durchgang eins gelang es ihm nun auch, den Vorsprung erfolgreich durch den Satz zu transportieren. Nach insgesamt 77 Minuten Spielzeit und einem 6:3 war klar, dass diese Partie im dritten Satz entschieden werden würde.

Kohlschreiber kann nicht mehr kontern

Der startete dann zwar nicht wie die Durchgänge eins und zwei direkt mit einem Break, leider war es aber doch Kohlschreiber, der schon im zweiten Spiel des Entscheidungssatzes früh seinen Aufschlag abgeben musste. Tiafoe spielte jetzt wieder besser, der Augsburger machte es seinem Gegner nun aber wie in der Endphase des ersten Satzes mit einigen unerzwungenen Fehlern einfacher, die Führung auf 4:1 auszubauen. Ein Comeback aus dieser misslichen Lage sollte dem 35-Jährigen heute nicht mehr gelingen.

Zwar wehrte sich Kohlschreiber nach Kräften und vermied es, mit einem weiteren Break in Rückstand zu geraten. Nach einer Stunde und  52 Minuten Spielzeit musste er sich dann aber doch seinem Gegner geschlagen geben.

(Bild © imago images)

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Christian Schwell
am 08.05.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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