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ATP Madrid: Zverev mit zweitem Sieg in Folge - Hurkacz schlägt sich selbst

09.05.2019|21:05 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Madrid: Zverev mit zweitem Sieg in Folge - Hurkacz schlägt sich selbst

Der Titelverteidiger bleibt im Rennen.

Alexander Zverev hat es seit seinem Final-Einzug Anfang März in Acapulco nicht mehr geschafft, bei einem Turnier zwei Matches in Folge zu gewinnen. Diesen Negativtrend konnte der Weltranglistenvierte in Madrid endlich stoppen - und das trotz eines Satzrückstands. Im Achtelfinale besiegte er den aufstrebenden Polen Hubert Hurkacz mit 3:6, 6:4, 6:4.

Noch am Mittwoch konnte sich Zverev glatt in zwei Sätzen gegen David Ferrer durchsetzen und damit dessen Karriere beenden. Doch gegen Hurkacz hatte der Deutsche zunächst wieder einmal mit den Problemen zu kämpfen, die ihm bereits seit Wochen zu schaffen machen.

Zverev serviert drei Doppelfehler in elf Minuten

Vor allem der Aufschlag, eigentlich eine der Stärken des Hamburgers, funktionierte von Beginn an nicht wie erhofft. In den ersten elf Minuten des Matches unterliefen dem Titelverteidiger bereits drei Doppelfehler. Insgesamt waren zwei Breaks in Satz eins zu viel, um sich gegen das polnische Talent behaupten zu können.

Im zweiten Satz startete die deutsche Nummer eins konzentrierter als zu Anfang des Duells der beiden 22-jährigen Shootingstars. Diesmal lieferte er ein überzeugendes Aufschlagspiel zur 1:0-Führung ab. Genau in dem Moment, als sich die schwarz-rot-goldenen Tennisfans Hoffnungen auf einen Formanstieg ihres Lieblings machen konnten, ließ diesen mal wieder der Aufschlag hängen. Beim Stande von 3:3 spielte Zverev seinem Gegenüber mit den Doppelfehlern vier und fünf in die Karten.

Hurkacz lässt die große Chance liegen

Wichtig: Zverev ließ den Kopf nicht hängen und zeigte in dieser Phase kämpferische Qualitäten. Mit dem Rücken zur Wand holte er sich das Re-Break zum 4:4 - mit Hilfe von Hurkacz, der einen einfachen Volley verlegte und den Deutschen damit wieder zurück ins Spiel brachte. In der entscheidenden Phase machte der Weltranglisten-52. in Satz zwei die entscheidenden Fehler - so auch beim Zverev-Break zum 4:6.

Auch im dritten Satz kam Zverev über den Kampf ins Spiel. Nach dem frühen Aufschlagverlust zum 0:1 kehrte er zum wiederholten Male zurück und schaffte das Break zum 2:2. Danach hielt Zverev die Spannung hoch und gewann dieses Match - paradoxerweise mit Hilfe eines Doppelfehlers seines Gegners.

Im Viertelfinale kommt es nun erneut zum Showdown der neuen Tennisgeneration. Der Sieger dieses Matches (Zverev) trifft nämlich auf den 20-jährigen Stefanos Tsitsipas, der sich mit 6:3, 6:4 gegen Fernando Verdasco durchsetzen konnte.

(Bild © imago images / ZUMA Press)

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Dennis Ebbecke
am 09.05.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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