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Alexander Zverev: "Bin immer noch einer der besten der Welt"

10.05.2019|09:40 Uhr|von Christian Schwell
Alexander Zverev: "Bin immer noch einer der besten der Welt"

Alexander Zverev sieht sich vor dem Viertelfinale von Madrid im Aufwind.

Die Erleichterung war der aktuellen Nummer vier der Weltrangliste nach seinem Achtelfinalerfolg beim Masters-Turnier von Madrid über den Polen Hubert Hurkacz (ATP 52) deutlich anzumerken.

Nicht nur hatte er damit eine Serie von sechs Turnieren in Folge gestoppt, in denen er seit seiner Finalteilnahme in Acapulco nicht über einen einzelnen Sieg pro Turnierwoche hinaus gekommen war. Er hatte auch, nachdem er die letzten beiden engen Partien in Barcelona (gegen Jarry) und in München (gegen Garin) trotz eigener Matchbälle noch abgeben musste, endlich mal wieder eine Partie, die lange auf des Messers Schneide stand, für sich entscheiden können. Und das gegen einen Gegner, der mit Erfolgen gegen Thiem, Nishikori oder Pouille in diesem Jahr schon bewiesen hat, dass er bekannteren Namen ein Bein stellen kann und sich nicht zwangsläufig gegen die größeren der Zunft selber schlägt.

"Weiß immern noch, wie man den Schläger schwingt" 

Nun sieht sich der „Patient Zverev" klar auf dem Weg der Besserung. „Ich bin immer noch die Nummer vier der Welt. Ich weiß immer noch wie man Tennis spielt und den Schläger schwingt“, macht er vor dem mit Spannung erwarteten Youngster-Duell im Viertelfinale gegen Stefanos Tsitsipas (ATP 9) klar. Und scheint sich trotz der schweren letzten Wochen auch nicht unbedingt als Außenseiter zu sehen, sondern auf dem Weg zurück zu alter Stärke: „Ich bin immer noch einer der besten Spieler der Welt.“

Prestige-Duell gegen Tsitsipas im Viertelfinale

Diesen starken Worten muss er jetzt nicht nur im Match gegen Tsitsipas, sondern vor allen Dingen auch auf Strecke in den weiteren Turnieren des Jahres folgen lassen. Wobei die Partie gegen den Griechen Tsitsipas schon ihre Besonderheiten hat. Er und Zverev werden ein wenig als Antagonisten in der Generation der jungen Spieler gesehen. Und tatsächlich: Spätestens seit Zverevs Niederlage im letzten Jahr beim Masters-Event von Toronto, als der Deutsche nach dem Match die Leistung seines Gegners genau wie seine eigene als eher schlecht einordnete, fliegen zwischen den beiden immer mal wieder die einen oder anderen verbalen Giftpfeile hin- und her.

Zudem hat der 20-jährige Tsitsipas den zwei Jahrwe älteren Zverev, der ihm zeitweise auf der Weltrangliste weit enteilt war, mittlerweile durch viele gute Ergebnisse im Jahr 2019 im Ranking fast eingeholt. Und seit Melbourne auch den Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale in der Tasche, dem der gebürtige Hamburger schon geraume Zeit vergeblich hinterher läuft. Neben den Weltranglistenpunkten für eine Halbfinalteilnahme wird für beide also heute auch viel Prestige mit auf dem Spiel stehen.

(Bild © imago images)

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Christian Schwell
am 10.05.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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