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"... dann bin ich einer der schlechtesten Spieler der Welt"

15.05.2019|11:25 Uhr|von Adrian Rehling
"... dann bin ich einer der schlechtesten Spieler der Welt"

"Ich bin auf den Platz gegangen und war komplett tot, vor dem Match schon." So gesagt von Alexander Zverev nach dem 5:7, 5:7 gegen Matteo Berrettini.

Das nächste frühzeitige Aus für den DTB-Profi. Massig Punkte gehen verloren nach dem Titelgewinn beim Masters in Rom im vergangenen Jahr. Doch das ist nicht das Wichtigste. Viel beunruhigender ist nämlich die Negativspirale, in der sich der 22-Jährige seit Wochen bewegt. Sowohl auf - aber vor allem auch abseits des Courts.

Forderung nach mehr Professionalität

Deswegen nahm Zverev kein Blatt vor den Mund. Er kritisierte sich selbst deutlich: "Bei Wind bin ich einer der schlechtesten Spieler, die es unter den Top Ten je gab." Der Frust ist verdammt groß. Daher steht fest: "Ich werde einige Tage pausieren. Ich habe gerade keine Lust, Tennis zu spielen."

Derjenige, der sonst Pressekonferenzen schnell wieder verließ, um am besten direkt trainieren und wieder auf den Platz zu können. Doch derzeit spielen viele andere Dinge eine Rolle. Der Streit mit dem Noch-Manager, das Beziehungsende mit der Ex-Freundin, das Fehlen vom Papa. Zverev noch einmal deutlich: "Wenn wir beim Masters sind, müssen wir professionell sein, ich, mein ganzes Team und alle anderen um mich herum. Und wir waren so weit entfernt davon diese Woche." 

Seine Schlussfolgerung: "Ich werde mit ein paar Leuten reden, dass es nächstes Mal nicht so passiert." Das wird dann bei den French Open (26. Mai bis 9. Juni) der Fall sein. Und Zverev gibt sich kämpferisch: "Ich sehe, dass ich vielleicht auch die French Open gewinnen kann."

(Bild © imago images)

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Adrian Rehling
am 15.05.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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