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French Open: Abbruch – Tsitsipas, Dimitrov & Wawrinka müssen Samstag nachsitzen

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31.05.2019|22:10 Uhr|von Christian Schwell
French Open: Abbruch – Tsitsipas, Dimitrov & Wawrinka müssen Samstag nachsitzen

Drei große Namen des Herrentennis müssen bis morgen warten um zu wissen, ob ihre Reise bei den diesjährigen French Open weiter geht. Sowohl das Match zwischen Stan Wawrinka (ATP 28) und Grigor Dimitrov (ATP 46) als auch die Partie von Stefanos Tsitsipas (ATP 6) gegen Filip Krajinovic (ATP 60) wurde wegen Dunkelheit abgebrochen. Bei Wawrinka gegen Dimitrov steh es 7:6, 7:6 aus Sicht des Schweizers, während Tsitsipas morgen beim Stand von 7:5, 6:3, 5:5 in die Verlängerung gegen den Serben geht.

Tumulte vor der Stierkampfarena

Das Match von Dimitrov und Wawrinkia war aufgrund der langen Begegnung zwischen Sloane Stephens und Polona Hercog kurzfristig vom Court Suzanne-Lenglen auf den kleineren Court 1 verlegt worden, auf dem es zudem für alle Besucher freie Platzwahl gibt. Das führte vor dem wegen seiner runden Form oft „Stierkampfarena“ genannten Stadion zu einem größeren Menschenauflauf und tumultartigen Szenen, weil viele Zuschauer noch Einlass auf die Ränge des schon vollbesetzten Courts begehrten.

Die Situation entspannte sich erst, als viele auf den mittlerweile auch für alle auf der Anlage verbliebenen Fans freigegebenen Court Philippe-Chatrier abwanderten, wo Tsitsipas und Krajinovic ihr Duell austrugen. Die Buhrufe der verärgerten Fans waren aber bis dahin lautstark bis hinein in die Arena zu hören und irritierten zeitweise auch merklich die beiden Spieler. Trotzdem lieferten sich Wawrinka und Dimitrov bis zum Abbruch wegen Dunkelheit einen harten und engen Fight, bei dem der Schweizer in beiden ausgespielten Tiebreaks die Nase vorne hatte und entsprechend mit einer 2:0-Satzführung in die morgige Fortsetzung geht.

Tsitsipas verliert in der Dämmerung seine Linie

Stefanos Tsitsipas dagegen lag im dritten Satz schon mit Break vor, verlor dann aber beim Bemühen das Match mit der 2:0-Satzführung im Rücken unbedingt zu beenden seine Linie und musste sogar zwei Satzbälle abwehren, bevor die Partie dann beim Stand von 5:5 in Durchgang drei ebenfalls unterbrochen wurde. Gegen Ende des Satzes machten ihm scheinbar zudem auch Knöchelprobleme zu schaffen. Es wird interessant zu sehen, in welcher körperlichen und mentalen Verfassung der Grieche morgen in die Fortsetzung geht, die er eigentlich unbedingt vermeiden wollte.

(Bild © imago images)

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Christian Schwell
am 31.05.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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