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French Open: Struff brilliert anfangs, muss aber Novak Djokovic gratulieren

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03.06.2019|14:35 Uhr|von Adrian Rehling
French Open: Struff brilliert anfangs, muss aber Novak Djokovic gratulieren

Das erste Achtelfinale bei einem Grand Slam erreicht. Gegen den derzeit Besten der Welt auf dem großen Court aktiv. Für Jan-Lennard Struff erfüllten sich bei den French Open gleich mehrere Träume, die ein Tennisprofi haben kann.

Und viel besser noch: Davon zeigte sich der DTB-Profi zum Anfang ziemlich unbeeindruckt. Beim Stand von 0:1 wehrte er den ersten Breakball direkt bärenstark ab. Die Faust Struffs, die Faust von Trainer Carsten Arriens und das Lob von Eurosport-Experte Boris Becker folgten umgehend: "Also viel besser kann er nicht spielen. Großartig." 

So ging es auch in den kommenden Minuten weiter. Beim Stand von 1:2 hatte der 29-Jährige bereits acht Winner auf dem Konto. Er ging hohes Risiko. Und hatte dabei eine gute Quote. Becker schwärmte weiter: "Ich bin nur am Lächeln hier. So macht Tennis Spaß." Auch beim 3:3 war die Partie noch ausgeglichen, ehe Djokovic den entscheidenden Stich im ersten Satz setzte. Mit einem starken Passierball erspielte er sich erst zwei Breakbälle, um dann bärenstark zum Break zu verwandeln. Kurz darauf vollendete er zu Null zum 6:3 nach dann doch nur 33 Minuten.

Auf Zverev ruhen die deutschen Hoffnungen

Jetzt kam die Nummer eins der Welt so richtig ins Rollen. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0. Nach nur weiteren 14 Minuten war im zweiten Durchgang quasi schon die Vorentscheidung gefallen. Eine wahnsinnige Bilanz verdeutlichte, warum Novak Djokovic an diesem Tag einfach nicht zu schlagen war: Nur drei leichte Fehler bis zur Mitte des zweiten Satzes. Becker deutlich: "Viel besser kann er nicht spielen." Nach exakt 1:01 Stunde Spielzeit stand es 6:3, 6:2.

Im dritten Durchgang ging es so einseitig weiter. Von der beeindruckenden Anfangsphase Struffs blieb nicht mehr viel übrig, weil der "Djoker" einfach viel zu stark war. Direkt das Break zum 1:0 geholt. Und wenig später zum 6:3, 6:2, 6:2 verwandelt. Djokovic im On-Court-Interview: "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel, aggressiv geblieben und hatte viel Selbstvertrauen." 

Damit ruhen nun alle Hoffnungen auf Alexander Zverev. Der 22-Jährige trifft in seinem Achtelfinale zeitnah auf den Italiener Fabio Fognini.

(Bild © imago images)

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Adrian Rehling
am 03.06.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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