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Darum haben die Grand-Slam-Helden getrennte Zimmer

10.06.2019|09:30 Uhr|von Adrian Rehling
Darum haben die Grand-Slam-Helden getrennte Zimmer

Vor zwei Tagen feierten Kevin Krawietz und Andreas Mies den größten Triumph ihrer Karriere. Den Grand-Slam-Titel bei den French Open in Paris.

Neben den sportlichen Glanzauftritten war vor allem das Sprüche-Feuerwerk fernab des Courts herausragend. Im zweiten Teil des Interviews mit myTennis spricht der 27-jährige Krawietz darüber, warum das Erfolgsduo in unterschiedlichen Unterkünften übernachtet und warum kein Ehevertrag von Nöten ist.

Kevin Krawietz über ...

... die Gedanken nach dem Riesenerfolg:
"Was soll ich sagen? Wir sind unglaublich glücklich. Es ist alles noch ein bisschen unrealistisch, die Gefühle sind einfach unbeschreiblich."

... eine schwierige Zeit:
"Andy hat sich zwischendurch leider am Knie verletzt und war für vier Monate raus. Danach haben wir aber gesagt, dass wir es nochmal probieren und schauen, wie es läuft. Man kann da ja keinen Vertrag machen für ein Jahr oder so..."

... einen Ehevertrag mit Mies:
(lacht) "Sowas geht halt nicht. Bei uns hat es aber auch ohne Regelung von Beginn an super funktioniert. Wir sind natürlich sehr happy, dass es so eingeschlagen hat."

... das mittlerweile berühmte Tinder-Zitat:
(Anm: Krawietz beantwortete die Frage, wo er seinen Doppelpartner kennengelernt habe, mit: „Bei Tinder“. Tinder ist eine Dating-App). 
"Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so genau, wer wen gematched hat. Ich glaube, ich war derjenige, der ihn angeschrieben hat."

... die  Aufgabenverteilung:
"Wir sprechen uns ab. Aber es sind so viele Termine, da kann man natürlich schon mal den Überblick verlieren. Der Eine fragt den Anderen: ‚Ey, hast du dran gedacht?‘ Wir kriegen das schon einigermaßen hin."

... die getrennten Zimmer:
"Wir haben tatsächlich in der Regel auch unterschiedliche Unterkünfte und schlafen in getrennten Zimmern. Andy hat seine Familie da, die schlafen in einem Airbnb. Meine Freundin und ich sind in einem Hotelzimmer. Das ist aber auch gar nicht so schlecht, denn Andy und ich sehen uns in den zwei Wochen oft genug."

... eine besondere Erinnerung:
"Wir schicken uns den ganzen Tag gegenseitig Videos. Andy hat mir Sonntag in der Früh noch eine Nachricht geschickt und geschrieben: ‚Kevin, ich wollte dich nur daran erinnern – nicht, dass du es vergisst: Wir haben die French Open gewonnen.‘"

... die neuen Möglichkeiten:
"Vor ein paar Monaten haben wir uns noch Gedanken gemacht, welche Turniere wir gerne spielen würden. Uns bei den großen ATP-Turnieren zu etablieren und da regelmäßig anzutreten. Jetzt sind wir plötzlich die Nummer 20 der Welt. Und Grand-Slam-Sieger. Auf einen Schlag haben sich die ganzen Fragen von selbst beantwortet."

PS: Tolle Nachricht für alle heimischen Tennis-Fans: Das neue Heldenduo ist beim traditionsreichsten deutschen Rasenturnier (15. bis 23. Juni) am Start und schlägt in Halle/Westfalen auf.

(Bild © imago images)

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Adrian Rehling
am 10.06.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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