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One Tennis-Point WM

One-Tennis-Point WM

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16.06.2019|20:25 Uhr|von Björn Walter
One-Tennis-Point WM

Weltrekord! Die One-Tennis-Point WM übertrifft alle Erwartungen

"Was für ein toller Tennistag!" – Christian Miele hat Recht behalten. Der Tennis-Point-Geschäftsführer hatte sich einen rundum sorglosen Tag gewünscht, "an dem es darum geht, Tennis erlebbar zu machen."

523 TeilnehmerInnen feiern ein Tennisfest der Superlative

Das Ziel wurde erreicht, ja sogar übertroffen. 523 enthusiastische TeilnehmerInnen im Alter von 16 bis 72 Jahren haben sich am Sonntag in Halle/Westfalen eingefunden, um am größten Eintagesturnier der Tennisgeschichte teilzunehmen – Weltrekord!

"Wenn Schläger, Bälle und Plätze den offiziellen Richtlinien entsprechen und das Turnier an einem Tag über die Bühne geht, ist der Weltrekord gültig", bestätigte Rolf Allerdissen vom Rekordinstitut für Deutschland.

Ex-Profi Stefan Koubek ist One-Tennis-Point-Weltmeister

Sieger und damit neuer Weltmeister der Mega-Veranstaltung ist Stefan Koubek. Der frühere Profi und aktuelle Kapitän des österreichischen Davis-Cup-Teams benötigte exakt 10 Punkte, um sich die WM-Krone aufzusetzen. Nach zehn nervenaufreibenden Runden, in denen lediglich ein einziger Punkt über Sieg oder Niederlage entschied, hatte Koubek den Hauptpreis in der Tasche: 5 Nächte für 2 Personen in Dubai, inklusive Siegerprämie von 5.000 Euro.

Die ehemalige Nummer 20 der Welt machte bereits in der Frühphase des Turniers keinen Hehl aus seinen Ambitionen: "Mein großes Ziel ist es, auf den Rasenplatz (Court 1 der NOVENTI Open) zu kommen." Gesagt, getan! Dort wo Halle-Rekordchampion Roger Federer die besten 32 TeilnehmerInnen per Handschlag begrüßte, war Koubek mit seiner Erfolgstaktik nicht zu bezwingen: "Ich stoße den Ball rein und hoffe, dass der Gegner den Fehler macht und genauso nervös ist wie ich."

Profis zum Anfassen: Robin Haase bei "Schlag den Star"

Doch nicht nur der Weltmeister hatte Spaß. Auch Peter Schmidt, mit 72 Jahren ältester Teilnehmer der One-Tennis-Point WM, genoss das bunte Treiben. Zum Beispiel beim riesigen Rahmenprogramm mit spaßigen Aktionen zum Mitmachen und Selberausprobieren. Mit von der Partie war auch Robin Haase. Der niederländische Profi – in Runde eins der NOVENTI Open Gegner von Alexander Zverev – setzte bei "Schlag den Star" Maßstäbe.

"Es geht darum, zehn Bälle so hart wie möglich, mit Topspin und Präzision zu schlagen. Ein kleiner Apparat im Tennisschläger hat bei mir einen Wert von 83,2. ergeben. Den versuchen die Leute zu überbieten", erklärte Haase.

100 % des Teilnehmerbetrags gespendet

Ein Volltreffer war das Event-Highlight des Jahres nicht nur für die zahlreichen Sponsoren, ohne die das Spektakel nicht möglich gewesen wäre, sondern auch für Andrea Petkovics Stiftung "Du musst kämpfen". 100 % des Teilnehmerbetrags geht an die gemeinnützige Initiative für an Krebs erkrankte Kinder.

(Bild © Tennis-Point)

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Björn Walter
am 16.06.2019 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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