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Krawietz & Mies: Umjubelt - aber ohne Fortune im ersten Match nach Paris

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18.06.2019|20:40 Uhr|von Christian Schwell
Krawietz & Mies: Umjubelt - aber ohne Fortune im ersten Match nach Paris

Sie waren DAS Highlight aus deutscher Sicht bei den diesjährigen French Open und haben mit ihrem Sieg im Herrendoppel-Wettbewerb DTB-Tennis-Geschichte geschrieben.

Der frische Ruhm verändert viel

Entsprechend hatten sich die die Veranstalter der Noventi Open in Halle auch nicht lumpen lassen und die Grand-Slam-Champions Andreas Mies und Kevin Krawietz - Ehre, wem Ehre gebührt - bei ihrem ersten Match nach dem großen Triumph im letzten Spiel des Tages auf dem Center Court von Halle angesetzt. Und auch schon zuvor wird den beiden beim Gang über die Anlage aufgefallen sein: Man kennt sie jetzt, die Fans wollen Autogramme und Selfies und erhoffen sich weitere Heldentaten.

Dabei hatte das dynamische Duo in seiner ersten Partie eine durchaus diffizile Aufgabe zugelost bekommen. Mit dem Davis-Cup erprobten Doppel-Spezialisten Tim Puetz und dem auf Rasen regelmäßig in Topform agierenden Dustin Brown warteten Gegner auf sie, die auch echten Weltklasse-Doppeln das Leben wirklich schwer machen können. Und so waren es auch Brown und Puetz, die bei Aufschlag von Kevin Krawietz gleich ein Ausrufezeichen setzen konnten und ein Break schafften.

Brown und Puetz zeigen früh iim Match hre  Doppel-Qualitäten

Zwar fanden Mies und Krawietz danach besser zu ihrem Spiel und schaffte auch postwendend ein Rebreak, ihrem Schicksal ergeben wollten sich Brown und Puetz aber keinesfalls. Und so entspann sich im weiteren Verlauf eine typische enge Doppelpartie, bei der im ersten Durchgang aber die vermeintlichen Außenseiter die entscheidenden Nadelstiche setzen konnten. Ein zweites Break zum 4:3 brachte Brown und Puetz zum zweiten Mal in Führung. Und diesmal konnten sie den Vorsprung in ein 6:4 ummünzen.

Krawietz und Mies stemmen sich vergeblich gegen die Niederlage

Und auch im zweiten Durchgang waren es die mit einer Wildcard ins Feld gehievten Puetz und Brown, die beim Return mehr Akzente setzen konnten. Unfreiwillig durch eine schlechte Quote bei den ersten Aufschlägen zur Kräfteverteilung beitragend, gerieten die Roland-Garros-Sieger nach dem Aufschlag bekim ersten Volley oft mehr unter Druck, als ihnen lieb sein konnte.

Trotzdem stemmten sich die beiden lange erfolgreich gegen ein gewisses Momentum, dass sich in diesem Spiel gegen sie aufgebaut hatte. Insgesamt sechs Breakbälle wehrten sie erfolgreich ab, bevor sie bei 5:5 dann doch das vorentscheidende Break kassierten.

Anschließend servierte Tim Puetz erfolgreich zum Matchgewinn für ihn und Brown zum 6:4, 7:5 aus - beide können sich jetzt “French-Open-Sieger-Besieger” nennen und treffen in der nächsten Runde mit Jan-Lennard Struff nebst Partner Ben McLachlan auf einen weiteren guten Bekannten.

(Bild © imago images/ Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 18.06.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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