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Noventi Open: Federer gewinnt spektakuläres Duell gegen Tsonga

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20.06.2019|19:58 Uhr|von Dennis Ebbecke
Noventi Open: Federer gewinnt spektakuläres Duell gegen Tsonga

Auch wenn Roger Federer das Dutzend gegen Jo-Wilfried Tsonga vollmachte, so deutete der Trend im Head-to-Head-Vergleich nicht zwingend auf einen Erfolg des Schweizers hin. Die vergangenen beiden Matches hatte der "Maestro" gegen den Franzosen nämlich verloren.

Da diese beiden Niederlagen allerdings drei respektive fünf Jahre zurücklagen, wurden die Karten im Achtelfinale der Noventi Open 2019 wieder völlig neu gemischt. Und diesmal buchte Federer mit einem 7:6 (5) 4:6, 7:5 das Viertelfinale.

Federer dreht den Tiebreak

Der neunmalige Halle-Champion tat sich im ersten Satz - wie schon zum Auftakt gegen John Millman - allerdings schwer, musste wieder in den Tiebreak. Diesen hätte er gegen Tsonga um ein Haar verloren, lag früh mit 0:3 hinten. Doch mit der Unterstützung des begeisterten Publikums fightete sich Roger zurück und drehte den Tiebreak. Mit einem Service-Winner tütete der Schweizer den ersten Durchgang ein.

Die knappe Satzentscheidung war an Tsonga nicht spurlos vorübergegangen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte er sichtlich Mühe, musste ein frühes Break zum 0:1 hinnehmen.

Der Schweizer meistert die "enorm harte Prüfung" gegen Tsonga

Allerdings fing sich der Franzose im Verlauf des Satzes wieder und konnte sich das verlorene Aufschlagspiel tatsächlich zurückholen. Spätestens in diesem Moment bestätigte sich auch die Vorahnung des ehemaligen Weltranglistenersten, der sich vor dem Match der beiden Routiniers auf eine "enorm harte Prüfung" eingestellt hatte. Genau das sollte sich im weiteren Verlauf bewahrheiten. Mit einem Volley-Fehler gab der Eidgenosse tatsächlich noch den zweiten Satz mit 4:6 ab.

Auch der entscheidende Durchgang begann aus Roger-Sicht wackelig. Beim Stande von 0:1 und 0-30 bei eigenem Aufschlag durfte er sich keinen weiteren Fehler mehr erlauben. Das tat er auch nicht und befreite sich aus einer für ihn keinesfalls einfachen Situation. Ein ähnliches Gefahrenpotenzial gab es bei 2:3, auch hier kam Roger trotz Breakball gegen sich mit einem blauen Auge davon.

Mit dem Break zum 6:5 sorgte Federer dann für die Vorentscheidung. Die ersten Worte des Siegers nach dem Match sagten alles: "Es war wirklich knapp." Im Viertelfinale trifft Federer am Freitag auf Roberto Bautista Agut aus Spanien, der Richard Gasquet mühelos in zwei Sätzen besiegen konnte.

(Bild © imago images / Sven Simon)

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Dennis Ebbecke
am 20.06.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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