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Noventi Open: Roger Federer freut sich auf seinen Lieblingsgegner

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21.06.2019|14:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
Noventi Open: Roger Federer freut sich auf seinen Lieblingsgegner

Dieses Match war für den neunmaligen Halle-Sieger alles andere als ein Selbstläufer. Nach drei hart umkämpften Sätzen gegen Jo-Wilfried Tsonga zog Roger Federer am Donnerstagabend ins Viertelfinale des Rasen-Turniers ein. Dort trifft er am Freitag auf Roberto Bautista Agut, gegen den er in den bisherigen acht Duellen nicht einmal verloren hat.

Eine Sieggarantie gibt es gegen den Spanier jedoch nicht, zumal bei Federer am Vortag vieles, aber nicht alles passte. Auch wenn der "Maestro" in der Pressekonferenz nach dem Tsonga-Fight von einem "eigentlich sehr guten Spiel" sprach, weiß er, dass es noch das eine oder andere in seinem Spiel zu optimieren gibt.

Federer selbstkritisch: "Da habe ich dann die falschen Ecken gesucht"

Bis zum Stande von 7:6, 3:1 machte Federer gegen den Franzosen vieles richtig, ehe es in seinem Spiel zu einem kleinen Bruch kam. Tsonga gelang es in dieser Phase besser, den Aufschlag seines Kontrahenten zu lesen. "Da habe ich eben dann die falschen Ecken gesucht, vielleicht ab und zu auch den Ersten verzogen. Ich bin zu viel in die Vorhand gegangen anstelle einfach mit der Pace zu gehen, in die Rückhand rein, schauen, ob er da mal den Return reinspielt", zieht der Schweizer seine Lehren aus dem Duell.

Dass Federer im Achtelfinale der Noventi Open über die volle Distanz gehen musste, hatte seiner Ansicht nach auch damit zu tun, dass er mitunter zu sehr auf Variation gesetzt habe und ihm so ins Messer gelaufen sei.

Das lässt den "Maestro" auf einen Sieg gegen Bautista Agut hoffen

Allerdings stand der enge Matchverlauf vor allem in Zusammenhang mit der Stärke Tsongas, der laut Federer ein Akteur ist, der "eben besser ist als halt nur der normale Top-30-Spieler". Die einstige Nummer fünf der Welt (aktuell nur auf Rang 77 geführt) sei von der Grundlinie total relaxt und spiele offensives Tennis, gegen das man sehr wenig machen könne.

Im Viertelfinale wartet mit Roberto Bautista Agut erneut ein Spieler, bei dem Roger Geduld brauchen wird, wenngleich "ein total anderes Spiel" zu erwarten sei. Dem Sieg über Tsonga konnte Federer mit Blick auf die nächste Hürde auf dem Weg zum zehnten Halle-Titel durchaus Positives abgewinnen: "Ich habe das Gefühl, dass ich ruhig geblieben bin, wenn es wirklich hart auf hart ging - und heute viel besser von der Grundlinie war."

Auf einen Erfolg gegen Bautusta Agut lässt den 37-Jährigen aber in erster Linie eine andere Lehre aus dem Tsonga-Match hoffen: "Ich hatte das Gefühl, dass ich auf die zweiten Aufschläge von Jo-Wilfried gut returniert habe. Also ich bin guten Mutes."

(Bild © imago images / pmk)

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Dennis Ebbecke
am 21.06.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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