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Noventi Open: Roger Federer warnt vor Final-Gegner David Goffin

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23.06.2019|11:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
Noventi Open: Roger Federer warnt vor Final-Gegner David Goffin

Roger Federer hat in seiner glorreichen Tennis-Karriere bereits nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Seine 20 Grand-Slam-Titel sind unübertroffen, alleine in Wimbledon konnte er bis dato erstaunliche achtmal die Trophäe in die Höhe recken. Bei den Noventi Open 2019 steht der Schweizer nun vor einem weiteren Rekord.

Bisher ist es Federer noch nie gelungen, ein Turnier zehnmal zu gewinnen. Sowohl bei seinem Heim-Turnier in Basel als auch in Halle siegte der 37-Jährige bisher neunmal. Am Sonntag hat der "Maestro" im Finale gegen David Goffin (13 Uhr/ZDF) nun die Chance, seinen zehnten Triumph im Gerry-Weber-Stadion einzufahren . Das wäre selbst für den erfolgsverwöhnten Federer ein Novum - oder wie er es auszudrücken pflegt: "Das wäre wahnsinnig."

Federer: "Das ist natürlich total speziell"

Nach seinem souveränen Halbfinal-Erfolg gegen Pierre-Hugues Herbert ist die Vorfreude in Anbetracht dieser Aussicht bei dem Rekord-Champion von Halle deutlich zu spüren: "Das ist natürlich total speziell. Ich hoffe, dass ich die Extraenergie übrig habe, es über die Bühne zu bringen."

Es ist jedoch davon auszugehen, dass das Duell mit dem Belgier Goffin - im Gegensatz zu seinem Match gegen den teilweise überforderten Herbert - kein Selbstläufer wird. Im Gegenteil, wie Federer betont: "Ich habe das Gefühl, ich bin in einer ähnlichen Situation wie im vergangenen Jahr, dass ich gegen einen Gegner spiele, der das Zeug hat, das Turnier zu gewinnen."

Im Vorjahr scheiterte der "Maestro" im Finale

Im Finale 2018 scheiterte Federer in Halle überraschend an Borna Coric. Wiederholungsgefahr besteht durchaus, denn der 28-jährige Goffin ist erfahren genug und blickt auf ein Turnier zurück, in dem er unter anderem den Lokalmatadoren Alexander Zverev ausschaltete und auch den aufstrebenden Italiener Matteo Berrettini im Halbfinale in die Schranken verwies.

Zwar spricht der direkte Vergleich mit 7:1 deutlich für Federer, doch die ehemalige Nummer sieben der Welt (aktuell auf Rang 33 geführt) ist auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke. Zudem tat sich der "Maestro" in Halle mitunter schwer, konnte gegen Jo-Wilfried Tsonga und Roberto Bautista Agut nur mit Ach und Krach gewinnen. Das Publikum wird aber natürlich wie eine Wand hinter Publikumsliebling Federer stehen, der "Heimvorteil" ist ihm sicher. Doch das ist keine Garantie für den Jubiläumstitel, wie das vergangene Jahr gezeigt hat.

(Bild © imago images / Nordphoto)

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Dennis Ebbecke
am 23.06.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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