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Lisicki feiert ersten Wimbledon-Sieg seit 3 Jahren - und reagiert emotional

25.06.2019|16:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
Lisicki feiert ersten Wimbledon-Sieg seit 3 Jahren - und reagiert emotional

Ausgerechnet in Wimbledon hat Sabine Lisicki ihren ersten großen Schritt nach vorne gemacht - also genau an dem Ort, an dem sie 2013 sensationell das Finale erreicht und auf dem Weg dorthin sogar Serena Williams ausgeschaltet hatte.

Seit drei Jahren konnte sie auf dem "heiligen Rasen" nicht mehr gewinnen (2016 zog "Bine" gegen Sam Stosur in die dritte Runde ein). Nun hat sie zum Auftakt der Quali eine bärenstarke Leistung abgeliefert - mit Ausnahme des zweiten Satzes.

Lisicki weint nach Sieg Tränen der Rührung

Lisicki besiegte in der ersten Runde Timea Babos mit 6:3, 3:6, 6:3. Auch wenn die Ungarin in der Weltrangliste deutlich abgerutscht ist (WTA #124), so hat sie als ehemalige Top-25-Spielerin den Umgang mit dem Racket noch nicht verlernt. Mit anderen Worten: Babos muss man erst einmal schlagen - und das hat Lisicki gemeistert.

Im zweiten Satz nahm sich Lisicki allerdings eine Auszeit, als es ihr nicht gelang, das frühe Break zum 1:0 über die Runden zu bringen. Allerdings erholte sich die Deutsche von diesem Rückschlag und knüpfte in Satz drei wieder an ihren guten Beginn an.

Wenige hatten der Wildcard-Teilnehmerin einen solch beeindruckenden Start zugetraut, zumal die 29-Jährige dieses Jahr bis dato erst ein Match (Quali auf Mallorca) gewinnen konnte. Im Interview danach brachen bei ihr alle Dämme: "Wimbledon hat so einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich liebe einfach die Unterstützung. Ich bin einfach glücklich, wieder zurück zu sein und glücklich, wie ich heute gekämpft habe. Die Motivation ist nie das Problem, es ist eine Frage, die Matches zu bekommen und die Chancen."

Deutsches Quartett meistert die erste Quali-Runde in Wimbledon

Sabine Lisicki ist nicht die einzige Deutsche, die einen guten Dienstag erlebte. Während sich Tamara Korpatsch in drei Sätzen (6:3, 6:7, 6:4) gegen die US-Amerikanerin Robin Anderson durchsetzen konnte, machte Antonia Lottner mit Conny Perrin aus der Schweiz kurzen Prozess. Die 22-Jährige siegte glatt mit 6:3, 6:2. Zudem darf sich auch Anna Zaja weiterhin Hoffnungen auf das Hauptfeld machen - nach ihrem Dreisatzsieg über Myrtille Georges aus Frankreich mit 7:6, 6:7, 6:3.

(Bild © Imago Images / Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 25.06.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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