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Dustin Brown „verzaubert“ sich gegen Ymer

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26.06.2019|13:20 Uhr|von Christian Schwell
Dustin Brown „verzaubert“ sich gegen Ymer

Es gab die Stops, es gab die Lobs. Und es gab sogar den Volley hinter dem Rücken. Am Ende musste sich Dustin Brown (ATP 150) aber einem solider auftretenden Mikael Ymer (ATP 124) in der zweiten Runde der Wimbledon-Qualifikation mit 6:7, 2:6 geschlagen geben.

Brown hat schon diverse Male bewiesen, dass er gerade auf Rasen in der Lage ist, mit seinem unorthodoxen Spielstil und seiner Power jeden Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Allein seine 2:0-Bilanz gegen Superstar Rafael Nadal und sein Sieg in Stuttgart gegen Alexander Zverev vor zwei Wochen sprechen Bände. Heute aber waren in sein Spiel einfach neben den Highlights und „Ups“ zu viele „Downs“ eingebaut, um einen konstant solide und gut agierenden Schweden zu schlagen.  Vor allen Dingen dessen Ruhe und Schlaggenauigkeit in den wichtigen Situationen gab aber letzlich den Ausschlag.

Dreddy mit der Aufholjagd

Dabei sah es so aus, als könnte „Dreddy“ nach einem 2:5 im ersten Satz noch rechtzeitig zu seiner Form finden. Eine klare Leistungssteigerung brachte ihn und den Durchgang in den Tiebreak. In dieser Phase gelang Brown auch DER Schlag der Partie:

Der zweite Satz geht schnell Richtung Ymer

Dann aber waren gleich drei Minibreaks gegen den Deutschen zu viel, um den Satzverlust mit 5-7 zu vermeiden. In Durchgang zwei sorgten dann zwei weitere Aufschlagverluste Browns für klare Verhältnisse zugunsten von Ymer, der sich letztendlich sicher und verdient in die letzte Qualifikationsrunde spielte. Der erst 20-Jährige bekommt es im "Match ums Hauptfeld" mit Dennis Novak aus Österreich zu tun. 

(Bild © imago images/Action Plus)

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Christian Schwell
am 26.06.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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