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Wimbledon 2019: Mischa Zverev vergibt bei Aus gegen Darcis 11 Breakbälle

01.07.2019|15:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Wimbledon 2019: Mischa Zverev vergibt bei Aus gegen Darcis 11 Breakbälle

Der erste Tag in Wimbledon begann aus deutscher Sicht alles andere als gut. Nach Mona Barthel, Anna-Lena Friedsam, Peter Gojowczyk und Cedrik-Marcel Stebe erwischte es am Montagnachmittag auch Mischa Zverev gegen Steve Darcis. Der Belgier zog mit einem 6:2, 6:4, 6:4 in die zweite Runde ein.

Es war ein Duell zweier verunsicherter Spieler, die im ATP-Ranking derzeit nur acht Plätze voneinander trennt - Zverev ist die Nummer 213 der Welt, Darcis die 221. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren erreichte sowohl Ersterer (Rang #25) als auch Letzterer (Rang #38) seine jeweilige Bestplatzierung.

Verunsicherung bei Zverev unübersehbar

Diese Verunsicherung war beiden auf dem sehr windigen "Neuner" von Beginn an anzumerken. Zverev startete zwar ganz ordentlich in dieses Match, doch es passierte das, was bei ihm seit geraumer Zeit zu sehen ist. Ein Rückschlag reicht aus und der Bruder von Alexander Zverev verliert seine Linie. Diesmal war dies nach dem Break zum 2:3 aus Sicht des Deutschen der Fall.

Darcis, der im Jahr 2018 aufgrund einer Ellbogenverletzung passen musste und nur dank des "Protected Rankings" im Hauptfeld von Wimbledon 2019 am Start ist, profitierte vor allem von der katastrophalen Breakballquote (8 %) seines Gegenüber. Dieser vergab über die gesamten drei Sätze insgesamt elf Breakchancen, konnte dem - unüberhörbar hustenden - Belgier also nicht ein Aufschlagspiel abnehmen.

Dass man mit dieser Quote nicht gewinnen kann, liegt auf der Hand. Im dritten Satz holte sich Darcis zu Null das erste Aufschlagspiel von Zverev, der im Anschluss erneut Breakbälle ausließ. Bei 1:4 aus seiner Sicht machte es Mischa endlich besser und verwandelte die zwölfte (!) Chance zum 2:4 - doch dieses Break kam zu spät. Darcis trifft in der zweiten Runde auf Roberto Bautista Agut, der sich ebenfalls gegen einen Deutschen (Gojowczyk) durchsetzen konnte.

(Bild © imago images / Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 01.07.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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