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Wimbledon 2019: Struff-Aus von Zuschauer-Zusammenbruch überschattet

06.07.2019|19:00 Uhr|von Björn Walter
Wimbledon 2019: Struff-Aus von Zuschauer-Zusammenbruch überschattet

Es stand 3:6, 6:7 (5), 6:4, 2:2, Vorteil Jan-Lennard Struff, als das Drittrundenmatch gegen Mikhail Kukushkin für etwa eine Stunde unterbrochen werden musste. Grund war der Zusammenbruch einer Zuschauerin auf der Tribüne von Außencourt 12.

Schockmoment auf der Tribüne

Der Manager von Kukushkin bestätigte gegenüber "Sky", dass eine Dame reanimiert werden musste. Alle Plätze wurden sofort geräumt.

Nachdem das Match wieder aufgenommen werden konnte, erwischte Struff den besseren Start. Das Break zum 4:3 war allerdings sofort wieder weg. Insgesamt taten sich beide Spieler beim Verwerten von Breakbällen enorm schwer. Während Struff nur 2/15 nutzte waren es bei Kukushkin 3/13.

Im entscheidenden Moment war der Kasache jedoch zur Stelle. Als der DTB-Profi bei 5:6 gegen den Matchverlust servierte, schlug Kukushkin zu. Damit sind alle deutschen Einzelteilnehmer in Wimbledon ausgeschieden.

Auch Struff verpasst die zweite Woche

"Struffi" hatte bei den French Open erstmals die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Ein Traum, den er sich in Wimbledon nicht erfüllen konnte.

Der Deutsche servierte zwar 26 Asse, mit den flach abspringenden Bällen Kukushkins kam der Warsteiner allerdings nicht besonders gut zurecht. Der gebürtige Russe, der in Runde zwei bereits Vorjahreshalbfinalist John Isner ausgeschaltet hatte, war der bessere Returnspieler. Nach dem Break zum 1:3 musste Struff den ehemaligen Titelträger von St. Petersburg ziehen lassen.

Kukushkin zwingt "Struffi" in die Knie

Auch in den längeren Ballwechsel hatte der Deutsche häufig das Nachsehen. Struff servierte zwar im zweiten Durchgang stabiler, in den Schlüsselmomenten ließ er aber dennoch die letzte Überzeugung vermissen. Ärgerlich! Nach dem verlorenen Tiebreak schlug sich der 1,96-Meter-Hüne wutentbrannt auf den Schuh.

Im dritten Durchgang war der Ärger allerdings schnell wieder verraucht. Das Break zum 2:1 transportierte der DTB-Profi ohne Mühe zum Satzgewinn. Danach wurde es kurios. Anfang des vierten Satzes machte "Struffi" plötzlich einen auf Kyrgios und schlug mehrfach von unten auf. Half alles nichts. Nach der langen Unterbrechung musste sich die letzte deutsche Hoffnung in vier Sätzen geschlagen geben.

(Bild © imago images / Hasenkopf)

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Björn Walter
am 06.07.2019 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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