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Trostlose Wimbledon-Bilanz: Kein deutscher Profi in der zweiten Woche

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07.07.2019|10:00 Uhr|von Björn Walter
Trostlose Wimbledon-Bilanz: Kein deutscher Profi in der zweiten Woche

Nichts geht mehr in Wimbledon! Während Roger Federer, Rafael Nadal und Co. den spielfreien "Middle Sunday" nutzen, um Kraft für die entscheidende Turnierphase zu schöpfen, ist ein Großteil der deutschen Tennisprofis längst abgereist.

Auch Görges und Struff verpassen das Achtelfinale

Mit Julia Görges und Jan-Lennard Struff sind am Samstag die letzten DTB-Vertreter an der Londoner Church Road ausgeschieden. Bonjour Tristesse! Ein Jahr nach dem Titel-Coup von Angelique Kerber und der Halbfinalteilnahme von Görges findet das Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung statt.

Es ist die schlechteste Wimbledon-Bilanz seit 2015. Damals hatte ebenfalls kein DTB-Profi die zweite Woche des prestigeträchtigsten Tennisturniers der Welt erreicht.

Das frühe Aus von ATP-Finals-Champion Alexander Zverev und Titelverteidigerin "Angie" Kerber drückt dabei besonders aufs Gemüt. Im Gegensatz zu Julia Görges, die erneut an Mitfavoritin Serena Williams scheiterte, blieben die schwarz-rot-goldenen Aushängeschilder an vergleichsweise niedrigen Hürden hängen.

Zverev und Kerber enttäuschen

Die Erst- beziehungsweise Zweitrundenniederlagen gegen Jiri Vesely und Lauren Davis stehen sinnbildlich für eine ernüchternde erste Woche aus deutscher Sicht. Jan-Lennard Struff hätte diese Schreckensbilanz mit seiner zweiten Grand-Slam-Achtelfinalteilnahme in Folge aufpolieren können. Gegen den Kasachen Mikhail Kukushkin konnte der Warsteiner allerdings nur punktuell an die ansprechende Form der letzten Wochen anknüpfen.

Philipp Kohlschreiber kann sich indes keine großen Vorwürfe machen. Gegen Titelverteidiger Novak Djokovic reichte es in Runde eins, trotz ansprechender Leistung, erwartungsgemäß nicht zum Weiterkommen.

Koepfer tut sich positiv hervor

Es gab allerdings auch positive Überraschungen. Dominik Koepfer war so eine. Der Schwarzwälder, der erst auf den letzten Drücker per Wildcard ins Wimbledon-Hauptfeld gerutscht war, feierte gegen Filip Krajinovic seinen ersten Sieg auf der ganz großen Bühne.

Ansonsten war es ein Turnier zum Vergessen für die deutschen Teilnehmer. Bei den US Open (ab 26. August) sollte sich diese Bilanz besser nicht wiederholen.

(Bild © imago images / Xinhua / Colorsport / Xinhua)

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Björn Walter
am 07.07.2019 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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