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Wimbledon: Fabio Fognini mit Eklat - "Sollte eine Bombe hochgehen"

08.07.2019|11:25 Uhr|von Adrian Rehling
Wimbledon: Fabio Fognini mit Eklat - "Sollte eine Bombe hochgehen"

Dass Fabio Fognini kein Waisenknabe ist, war in der Tennisszene schon länger bekannt. Nun hat es der Italiener allerdings komplett übertrieben.

Bei seiner glatten Pleite gegen Tennys Sandgren - 3:6, 6:7, 3:6 - drehte der 32-Jährige zwischenzeitlich durch. Beim Stand von 2:2 im zweiten Durchgang und, wie schon angemerkt, Satzrückstand sagte Fognini deutlich über die Außenmikrofone vernehmbar: "Ich wünschte, eine Bombe würde über diesem Klub explodieren. Hier sollte wirklich eine Bombe hochgehen." 

Fognini als Wiederholungstäter

Völlig daneben! Was der Fognini nämlich vermutlich nicht wusste: Der Centre Court wurde im zweiten Weltkrieg tatsächlich von den Nazis bombardiert und sehr in Mitleidenschaft gezogen. Erst Jahre nach dem Krieg erstrahlte der All England Lawn and Tennis Club wieder in seinem vollen Glanz.

Für den Italiener bei Weitem nicht der erste Aussetzer. Bereits 2014 wurde er von den Wimbledon-Veranstaltern mit einer Strafe in Höhe von 24.000 Euro belegt, bei den US Open 2017 waren es sogar 78.000 Euro. Inklusive einer zweijährigen Grand-Slam-Verbot auf Bewährung.

Wohl auch deshalb sagte das Enfant terrible nach der Niederlage und dem Eklat: "Ich war einfach frustriert und hatte etwas zu verlieren. Wenn ich jemanden damit angegriffen habe, entschuldige ich mich dafür. Kein Problem." Nach wirklicher Reue klang aber auch das noch nicht...

(Bild (c) imago images / Colorsport)

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Adrian Rehling
am 08.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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