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Wimbledon: Alison Riske fightet Ashleigh Barty nieder

08.07.2019|13:55 Uhr|von Adrian Rehling
Wimbledon: Alison Riske fightet Ashleigh Barty nieder

Es war ein durch und durch temporeiches Match - wie fast immer, wenn die Nummer eins der Welt auf dem Court steht. Doch diesmal endete es anders als vermutet.

Direkt zum Auftakt zeigte Ashleigh Barty im Wimbledon-Achtelfinale gegen Alison Riske beim eigenen Aufschlag, was in ihr steckt. Ass, 15:0. Ass, 30:0. Ass, 40:0. Ass, Spielgewinn. So wird das gemacht. Bis zum 4:1 ging es so rasant weiter, keine 20 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Riske fand dann etwas besser ins Spiel, konnte auf 4:3 verkürzen. Doch Barty verwandelte ihrerseits mit zwei Spielen in Serie zum 6:3 nach einer halbe Stunde.

Barty mit erstem Rasen-Satzverlust 2019

Der zweite Durchgang war ebenfalls eine ganz flotte Nummer. Dieses Mal allerdings - zur großen Verwunderung - zu Gunsten der Amerikanerin. Die Weltranglisten-55. breakte zum 3:1 sowie abschließend zum 6:2. Dies war zugleich der erste Satzverlust Bartys in der diesjährigen Rasensaison überhaupt. 

Auch im dritten Satz ging es flott zur Sache. Bis zum 4:3 für Riske waren gerade einmal 27 Minuten gespielt. Dann die Entscheidung: Riske schaffte das Break zum 5:3 und servierte kurz darauf zur Sensation durch. 3:6, 6:2, 6:3 für die ´s-Hertogenbosch-Siegerin. Barty zeigte sich als faire Verliererin: "Es ist nicht das Ende der Welt. Es ist ein Spiel. Die Sonne wird trotzdem morgen scheinen."


Die weiteren Frauen-Matches im Überblick

Elina Svitolina (UKR) - Petra Martic (CRO) 6:4, 6:2

Es war ein merkwürdiges Duell, das sich Svitolina und Martic lieferten. Der erste Satz dauerte gefühlt ewig, musste dabei aber nicht einmal in die "Verlängerung". Dennoch dauerte das 6:4 für die Ukrainerin über eine Stunde. Der zweite Durchgang verlief deutlich schneller, sodass Svitolina jubeln durfte.

Shuai Zhang (CHN) - Dayana Yastremska (UKR) 6:4, 1:6, 6:2

Ein ebenfalls turbulentes Match. Satz eins war direkt mit dem Aufschlagverlust von der 19-jährigen Ukrainerin vorentschieden, denn Zhang brachte die Führung zum 6:4 durch. Im zweiten Durchgang lief bei der Chinesin dann gar nichts mehr zusammen, sodass Yastremska ausglich. Dann war es aber wieder Zhang, die den dritten Satz locker für sich entschied. Sie ist damit die erste Spielerin ihres Landes seit Li Na 2013, die im Wimbledon-Viertelfinale steht.

Barbora Strycova (CZE) - Elise Mertens (BEL) 4:6, 7:5, 6:2

Aller guten Dinge waren drei in den weiteren drei Damen-Matches. Die Belgierin Mertens führte scheinbar sicher mit 6:4, 5:2, stand mit eindreiviertel Beinen in der nächsten Runde. Doch plötzlich lief überhaupt nichts mehr zusammen. Fünf Spiele in Serie brachten Strycova den Satzausgleich, ehe sich Mertens am Rücken behandeln ließ. Und in der Folge auch nicht wieder zurück in die Spur fand.

(Bild (c) imago images / Xinhua)

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Adrian Rehling
am 08.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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