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Wimbledon: Fabio Fognini bekommt lächerliche Strafe für Bomben-Spruch

09.07.2019|10:50 Uhr|von Adrian Rehling
Wimbledon: Fabio Fognini bekommt lächerliche Strafe für Bomben-Spruch

Er spielt ohnehin bei den Grand Slams unter Bewährung. Dennoch griff Fabio Fognini nun mächtig daneben. Die Bestrafung? Ein Witz.

Während der schwachen Leistung gegen Tennys Sandgren und der Dreisatz-Niederlage schimpfte der Italiener in der Mitte des zweiten Durchgangs auf Platz 14: "Ich wünschte, eine Bombe würde über diesem Klub explodieren. Hier sollte wirklich eine Bombe hochgehen." 

Was Fognini nicht wusste - Der Centre Court wurde während des zweiten Weltkriegs tatsächlich von den Nazis bombardiert, konnte erst Jahre später wieder aufgebaut werden.

Tomic zahlt mehr als das 18fache

Die Wimbledon-Veranstalter ließen nun dennoch Gnade vor Recht ergehen. Die Strafe klingt dabei wie ein Witz: Umgerechnet 2.700 Euro soll der 32-Jährige für seine Schimpftirade zahlen.

Zum Vergleich: Bernard Tomic bekam für seinen Lustlos-Auftritt gegen Jo-Wilfried Tsonga eine Strafe von 50.000 Euro aufgebrummt. Mehr als das 18fache. Und der Australier gewann im dritten Durchgang immerhin vier Spiele gegen die ehemalige Nummer fünf der Welt.

Unsere Meinung: Dieses Strafmaß ist völlig unverhältnismäßig.

(Bild (c) imago images / Colorsport)

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Adrian Rehling
am 09.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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