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US-Open-Skandal: Serena Williams schrieb SMS an Naomi Osaka

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10.07.2019|10:05 Uhr|von Adrian Rehling
US-Open-Skandal: Serena Williams schrieb SMS an Naomi Osaka

Es passt irgendwie ins Bild um diesen gesamten Eklat. Im Finale der US Open des vergangenen Jahres lieferte sich Serena Williams eine so vehemente Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Carlos Ramos, das diese noch Tage später hohe Wellen schlug. Sogar von Rassismus war die Rede.

Eine der Leidtragenden dieses Skandals war besonders Naomi Osaka. Der große Triumph der Japanerin ging in all dem Wirbel nahezu unter, Beachtung fand vor allem Serena. Diese erklärt sich nun mit interessanten Details zu dem Vorfall - und das ausgerechnet in einem Modemagazin.

Zum "Harper`s Bazaar" sagte die 37-Jährige: "Ich fühlte mich von dem Sport, den ich liebe, besiegt und missachtet." Ein heftiger Vorwurf nach 24 Jahren Karriere als Tennisprofi. 

Serenas starke SMS und Osakas großartige Antwort

Serenas Konsequenz: Sie habe sogar therapeutische Hilfe aufgesucht nach den Geschehnissen. Um sich dann in erster Instanz bei Osaka zu entschuldigen. Via SMS schrieb sie: "Ich bin so stolz auf dich und es tut mir wirklich leid. Ich dachte, ich tue das Richtige, um für mich selbst einzustehen. Aber ich hatte keine Ahnung, dass die Medien uns gegeneinander ausspielen würden. Ich wünschte, es gäbe die Möglichkeit, diesen Moment noch einmal zu erleben. Ich bin, war und werde mich immer für dich freuen und dich unterstützen." 

Gefühlt mag man sagen: Es geht doch. Dachte sich auch wohl Osaka. Zumindest ist deren Antwort so zu deuten: "Die Leute können Stärke als Ärger missverstehen, weil sie nicht zwischen den beiden unterscheiden können ... Niemand ist so für sich selbst eingestanden, wie du es getan hast, und du musst genauso bahnbrechend weitermachen."

Zumindest sportlich gelingt das Serena Williams aktuell hervorragend. Sie steht im Wimbledon-Halbfinale, träumt weiterhin vom 24. Grand-Slam-Titel ihrer großartigen Karriere. Und siegt ganz nebenbei auch im Mixed mit Andy Murray vor sich hin. Ende gut, alles gut.

(Bild (c) imago images / UPI Photo)

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Adrian Rehling
am 10.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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