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Wimbledon 2019: Bautista Agut stoppt den Comeback-Künstler Pella

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10.07.2019|17:15 Uhr|von Christian Schwell
Wimbledon 2019: Bautista Agut stoppt den Comeback-Künstler Pella

Im vergangenen Jahr hatte Gudio Pella (ATP 26) den Kroaten Marin Cilic nach 0:2 nach Sätzen noch besiegt, in diesem Jahr war ihm das selbe Kunstück im Achtelfinale gegen Milos Raonic gelungen. Heute schob der Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 22) den Comeback-Künsten des Argentiniers aber einen Riegel vor und zog mit einem 7:5, 6:4, 3:6, 6:3 ins Halbfinale ein.

Bautista  Agut mit der 2:0-Satzführung

Die ersten 50 Minuten lang war das Match eine äußerst umkämpfte und enge Angelegenheit. Der Spanier schaffte ein erstes Break, Pella konnte zum 4:4 ausgleichen. Während Bautista Agut aber auch im Anschluss weiter sein hohes Spielniveau konstant weiter abrufen konnte, schienen Pella die sechs Stunden, die er bisher in diesem Turnier länger als der Gegner auf dem Platz gestanden hatte, langsam aber sicher zu beeinflussen. Dem Linkshänder viel es zunehmend schwerer, Bautista Agut durchgehend Paroli zu bieten.

So ging nicht nur der erste Satz mit 7:5 verloren, im Anschluss geriet Pella, der sich in der Satzpause auch an der Schlaghand behandeln lassen musste, sofort wieder mit einem Break ins Hintertreffen. Der Spanier verwaltete anschließend den Vorsprung im zweiten Durchgang souverän und holte sich mit einem 6:4 die doppelte Satzführung.

Eine kurze Schwäche nutzt Pella zum Satzgewinn

In Satz drei ließ der 31-Jährige dann aber zu Beginn kurz die Zügel schleifen – was Pella prompt nutzte. Er holte sich den Durchgang mit 6:3 und es sah kurzzeitig so aus, als könne er dem an 23 gesetzten Bautista Agut, für den das der erste Satzverlust des Turniers war, doch noch den Weg in sein erstes Grand-Slam-Halbfinale verstellen.

Der Spanier behält in Satz vier die Nerven

Dann fing sich der Spanier aber wieder und zog erneut sein von präzisen Grundschlägen geprägtes Spiel auf, das in seinen besten Phasen an das von Novak Djokovic erinnert. Im Halbfinale bekommt es Bautista Agut aber nun mit dem Original zu tun. Und wie bitter es gegen den Serben werden kann, wird im eventuell David Goffin erzählen können, der heute im Viertelfinale nach tollem Start noch ganz böse gegen den Serben unter die Räder kam.

(Bild (c) imago images / Colorsport)

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Christian Schwell
am 10.07.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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