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Federer und Nadal im ersten Wimbledon-Duell seit 2008

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11.07.2019|12:50 Uhr|von Christian Schwell
Federer und Nadal im ersten Wimbledon-Duell seit 2008

Das Jahr 2019 verwöhnt die Fans des ewigen Duells zwischen Rafael Nadal und Roger Federer noch einmal so richtig. Seit sich beide gestern ihrer Viertelfinal-Aufgaben in Wimbledon souverän entledigten, steht fest: Am Freitag steigt erneut die „Fedal-Party“. Und das zum sagen und schreibe vierzigsten Mal.

Schon das zweite Grand-Slam-Duell in diesem Jahr

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden ist gerade ein paar Wochen her. Und es fand ebenfalls in einem Grand-Slam-Halbfinale statt. In Paris siegte Nadal letztendlich deutlich in drei Sätzen. Auch diese Konstellation macht das Duell morgen zu einer Besonderheit in der langen Geschichte der Rivalität der beiden: Gleich zwei Aufeinandertreffen bei Grand Slams in einem Kalenderjahr gab es bisher nur – jeweils auch in Paris und London – in den Jahren 2006, 2007 und 2008. Das letztgenannte Jahr markiert auch das bisher letzte Match der beiden auf dem heiligen Rasen von Wimbledon.

Das  legendäre 2008er-Finale

Dieses 2008er-Finale zwischen Federer und Nadal hat echten Legendenstatus und gilt für nicht wenige als das beste Tennismatch aller Zeiten. Nach zwei Finalniederlagen für den Spanier in den Vorjahren sah es, nachdem Roger Federer im Tiebreak des vierten Satzes bravourös zwei Matchbälle abgewehrt hatte, so aus, als würde Nadal eine dritte bittere Niederlage kassieren. Dann aber rang er den Schweizer doch noch in der hereinbrechenden Dunkelheit in fünf Sätzen nieder und holte mit einem 9:7 seinen ersten von bisher zwei Titeln in Wimbledon.

Es geht auch um die Gesamtbilanz

Das direkte Duell der beiden auf Rasen verspricht also durchaus mehr Spannung als das auf der Asche von Roland-Garros, das nicht nur in diesem Jahr sondern über die gesamte Karriere der beiden hinweg immer an Nadal ging. Vor ihrer diesjährigen Partie in Paris hatte der Schweizer mit sechs Erfolgen am Stück seine Karrierebilanz gegen Nadal mit 15 Siegen (bei aktuell 24 Niederlagen) in eine sehr viel erfreulichere Richtung drücken können.

Auf dem für Federer vorteilhaften Gras-Untergrund geht es nun auch darum, den Rivalen durch einen Sieg weiter auf Distanz zu halten, was die Gesamtzahl der Grand-Slam-Erfolge angeht. Mit der Nummer 18 ist ihm der Mallorquiner zuletzt wieder bedrohlich nahe auf die Pelle gerückt.

Federers Taktik: "Einfach Rasen-Tennis spielen"

Nadal weiß aber auch um die Schwierigkeit der Aufgabe, gerade in Wimbledon: „Ich spiele gegen den besten Spieler der Geschichte auf diesem Belag und weiß, dass ich meine beste Leistung abrufen muss, um eine Chance zu haben“, sagte der Spanier nach seinem Viertelfinalerfolg gegen den Amerikaner Sam Querrey. Dass die äußeren Umstände ganz im Gegensatz zu Paris sein Vorteil sind, dessen ist sich auch Federer bewusst: „Einfach Rasen-Tennis spielen“ war seine simple Antwort, als er nach seinem Spiel gegen Nishikori auf die morgige Taktik angesprochen wurde.

(Bild (c) imago images / Paul Zimmermann)

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Christian Schwell
am 11.07.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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