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Wimbledon: Serena Williams will Allzeit-Rekord knacken

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13.07.2019|11:30 Uhr|von Adrian Rehling
Wimbledon: Serena Williams will Allzeit-Rekord knacken

Als Serena Williams zum ersten Mal in Wimbledon aufschlug, spielte Steffi Graf noch mit. Als sie ihren ersten Titel feierte, war ihre diesjährige Final-Gegnerin Simona Halep zehn Jahre alt. Mehr als zwei Jahrzehnte nach ihrem Debüt und 17 Jahre nach dem Premieren-Erfolg kann sich Williams wieder zur Rasen-Queen krönen. Zwölf Monate nach dem verlorenen Endspiel gegen Angelique Kerber ist die 37-Jährige die Favoritin auf dem heiligen Rasen.

Und auch wenn die manchmal divenhafte Amerikanerin mit dem Gegenteil kokettiert und die Relevanz der Zahl ihrer Grand-Slam-Titel herunterspielt - im Finale (15.00 Uhr, Sky) steht viel auf dem Spiel: Die langjährige Dominatorin im Frauentennis ist nur noch einen Sieg vom 24. Grand-Slam-Titel und dem Allzeitrekord der Australierin Margaret Court entfernt. Sie sei ganz ruhig und entspannt, sagte Williams: „Aber das kann sich bei mir von Tag zu Tag ändern. Ich bin weit davon entfernt, perfekt zu sein.“

Vor wenigen Wochen schien es eher ein vager Gedanke zu sein, dass sie in Wimbledon den Meilenstein schaffen kann. Zugleich wirkt der schnelle Rasen in London für die kraftvolle Aufschlagspezialistin als womöglich letzte Chance. Denn wie lange wird sie noch um die Welt touren? Immerhin ist Serena 75 Tage vor ihrem 38. Geburtstag die älteste Finalistin bei einem Grand Slam in der Tennisgeschichte.
 „Ich hätte das definitiv vor einem Monat nicht vorhergesagt, aber hier bin ich“, sagte sie.

Als Mutter noch keinen Titel gewonnen

Halep demonstrierte hingegen, dass sie keine Angst vor der Altmeisterin hat. Die 27-Jährige, die die Jahre 2017 und 2018 als Nummer eins der Welt abschloss, sprach zwar davon, dass keine Worte genügen würden, um das Gefühl zu beschreiben, im Endspiel des berühmtesten Tennisturniers zu stehen. Sie sagte aber auch, dass ein Sieg gegen Williams noch „süßer“ sei.

Als Mutter hat Williams übrigens noch keinen Titel gewonnen. Zweimal hat sie sich den Allzeitrekord schon vermiesen lassen. In Wimbledon war es 2018 Angelique Kerber, damals war die Geburt von Serenas Tochter erst zehn Monate her. Im vergangenen September blieb die Japanerin Naomi Osaka trotz des Drama-Auftritts der Amerikanerin im Finale der US Open cool. Williams beschädigte mit ihren Beleidigungen und ihren Rassismusvorwürfen gegenüber dem Schiedsrichter ihren Ruf als Ikone des Weltsports beträchtlich.

Serenas Weg ins Endspiel

1. Runde gegen Giulia Gatto-Monticone (Italien) 6:2, 7:5                             
2. Runde gegen Kaja Juvan (Slowenien) 2:6, 6:2, 6:4 
3. Runde gegen Julia Görges (Bad Oldesloe) 6:3, 6:4      
Achtelfinale  gegen Carla Suarez Navarro (Spanien)  6:2, 6:2      
Viertelfinale gegen Alison Riske (USA) 6:4, 4:6, 6:3 
Halbfinale gegen Barbora Strycova (Tschechien) 6:1, 6:2      

Haleps Weg ins Endspiel
  
1. Runde gegen Alexandra Sasnovich (Weißrussland) 6:4, 7:5                                           
2. Runde Mihaela Buzarnescu (Rumänien) 6:3, 4:6, 6:2  
3. Runde  Victoria Azarenka (Weißrussland) 6:3, 6:1       
Achtelfinale gegen Cori Gauff (USA) 6:3, 6:3       
Viertelfinale gegen Zhang Shuai (China) 7:6, 6:1 
Halbfinale gegen Elina Svitolina (Ukraine) 6:1, 6:3

Text: DPA/Adrian Rehling

(Bild (c) imago images / ZUMA Press)

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Adrian Rehling
am 13.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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