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Federer, Djokovic, Wimbledon und die Hoffnung der 37-Jährigen

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14.07.2019|21:15 Uhr|von Henrike Maas
Federer, Djokovic, Wimbledon und die Hoffnung der 37-Jährigen

Dieses Wimbledon-Finale war mit Spannung erwartet worden. Titelverteidiger Novak Djokovic gegen Rekord-Champion Roger Federer. Die gesamte Tenniswelt erhofften sich nichts weniger als ein Fest und ja, das bekam sie auch. Was Djokovic und Federer in diesem längsten Herren-Finale der Wimbledon-Geschichte da zauberten, wird so schnell keiner vergessen. Sicher auch nicht die beiden Akteure selbst.

Roger Federer: "Ich werde versuchen, es schnell zu vergessen"

Umso brutaler, dass in diesem Match einer der Spieler zwangsläufig als "Verlierer" vom Platz gehen muss. Denn sich den Sieg verdient, haben beide. Diesmal traf es Roger Federer, der seinen Matchbällen wahrscheinlich noch ein wenig nachtrauern wird, auch wenn er beim On Court-Interview sagte, dass er versuchen wird, die Niederlage schnell zu vergessen. "Es war ein tolles Match. Es war lang, es hatte alles. Ich hatte meine Chancen, er [Djokovic] hatte seine. Ich bin zufrieden mit meiner Performance", konnte Federer dann auch schnell die guten Dinge dieses denkwürdigen Matches einordnen. "Novak, Gratulation, das war einfach nur verrückt".

Ein wirklich fairer Verlierer, der hofft mit diesem Match einer ganz speziellen Gruppe etwas mitgeben zu können. "Ich hoffe, ich habe einigen anderen die Chance gegeben, zu glauben, dass es mit 37 noch nicht vorbei ist", sagte der 37-Jährige Schweizer mit einem Lächeln. "Ich fühle mich gut und ich stehe noch".

Novak Djokovic: "Alle haben gelitten"

Eine dieser anderen, ist laut eigener Aussage Novak Djokovic. "Roger hat gesagt, er will allen Hoffnung geben, dass es mit 37 noch nicht vorbei ist. Ich bin einer davon. Roger inspiriert uns", lobte der Serbe auch so die Leistung seines Gegners. Auch für den Gewinner war das Match etwas Besonderes. "Falls das nicht das spannendste Finale war, das ich jemals gespielt habe, dann ist es auf jeden Fall unter den Top 3 bis 2. Leider musste dieses Match einer verlieren"

Wenn es nach dem Publikum gegangen wäre, hätte das Match sicher ewig, aber zumindest noch ein wenig weitergehen können. Hat der Tiebreak bei 12-beide der wilden Fahrt dann doch ein noch ungewohntes Ende bereitet, auch für Djokovic: "Es war ungewohnt bei 12:12 einen Tiebreak zu spielen". Wobei der 32-Jährige genau in dieser Disziplin im Finale herausragend agierte. Nicht unbedingt zum Vorteil für seine Box. "Alle haben gelitten", spielte Novak Djokovic mit einem Schmunzeln darauf an, dass seine Eltern sowie die restliche Box das ganze Match hatten miterleben müssen. Das haben sie sich so vielleicht nicht gedacht, als der noch junge Novak in seinem Kinderzimmer Trophäen bastelte, um mit ihnen den Wimbledon-Sieg "spielen" zu können. Aber sie werden es sicher gerne eingegangen sein. 

(Bild © imago images/ Hasenkopf)

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Henrike Maas
am 14.07.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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