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Wimbledon: Irre Statistik brachte Novak Djokovic den Sieg gegen Federer

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15.07.2019|13:15 Uhr|von Adrian Rehling
Wimbledon: Irre Statistik brachte Novak Djokovic den Sieg gegen Federer

Wie bitte konnte Roger Federer dieses epische Match nicht gewinnen? Eigentlich sprachen alle Zahlen für ihn.

So lautet auch der Tenor in der internationalen Presse. Die österreiche Zeitung "Die Presse" schrieb: "Federer war gefühlt der bessere Spieler, er kontrollierte dieses Duell über weite Strecken, schlug weitaus mehr Winner (94 zu 54) und machte unterm Strich um 15 Punkte mehr. Er lag praktisch in allen relevanten Statistiken voran, doch in den den entscheidenden Momenten war Djokovic zur Stelle." 

Auch der Schweizer "Tages-Anzeiger" sah es ähnlich: "Federer dürfte noch eine Weile an seine verpassten Matchbälle denken. Oder seine von Nervösität geprägten Tiebreaks. Doch wenn dieses Finale verdaut hat - und darin ist er in der Regel ziemlich schnell -, wird er sehr viel Positives ziehen können aus Wimbledon 2019. (...) Das Alter scheint für Federers Karriere also kein limitierender Faktor zu sein."

11 zu 0

Der über Sieg und Niederlage limitierende Faktor spielte sich also in den Tiebreak ab. Auch die englische "The Sun" schrieb dies in ihren Zeilen: "Der 37-jährige Federer wird sich ärgern, weil er im ersten und dritten Satz der bessere Mann war, bevor er sie im Tie-Break verlor - und er hatte den 32-jährigen Djokovic zeitweise fest im Griff."

Zeitweise. Aber eben gleich dreimal nicht in den entscheidenden Phasen der Sätze eins, drei und fünf. Dreimal ging es in den Tiebreak, dreimal behielt Novak Djokovic die Oberhand. Vor allem deshalb, weil er in diesen Tiebreak keine Fehler machte. Genau genommen: Keinen einzigen! Null Unforced Errors bei 33 gespielten und eminent wichtigen Punkten. Auf Seiten Federers hingegen waren es elf leichte Fehler. Und diese brachten letztlich den Ausschlag für den Serben.

Dazu abschließend der "Kurier" aus der Schweiz: "Es war ein Krimi. Und ein Marathon. Das Wimbledon-Finale hielt alle Versprechungen. (...) Der 32-jährige Djokovic zeigte sich in den Tiebreaks nervenstärker und bleibt unangefochten an der Spitze der Weltrangliste."

(Bild (c) imago images / Kyodo News)

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Adrian Rehling
am 15.07.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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