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Zverev und Thiem: Auf die Hamburg-Topfavoriten warten 2 Kracher

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21.07.2019|11:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Zverev und Thiem: Auf die Hamburg-Topfavoriten warten 2 Kracher

Das ATP-Turnier in Hamburg, das am Montag mit dem Hauptfeld startet, ist 2019 so gut besetzt wie lange nicht mehr. Gleich drei Top-Ten-Spieler werden den roten Sand am Rothenbaum zum Glühen bringen. Dominic Thiem (ATP #4) und Alexander Zverev (ATP #5) gelten auf dem Papier als Top-Favoriten, wenngleich man natürlich auch Fabio Fognini (ATP #9) auf dem Zettel haben muss.

Der Italiener konnte in diesem Jahr bereits Monte Carlo auf diesem Belag für sich entscheiden, 2013 siegte er im Finale von Hamburg gegen Federico Delbonis. Während es der 32-Jährige zum Auftakt mit einem Qualifikanten zu tun bekommt, erwischten Thiem und Zverev direkt echte Sandplatz-Experten.

Diese 2 Südamerikaner warten auf Zverev und Thiem

Vor allem der Deutsche steht bei seinem Heim-Turnier in der Hansestadt unter besonderer Beobachtung. Das frühe Wimbledon-Aus und die öffentliche Kritik an seinem Trainer Ivan Lendl („Eine halbe Stunde steht er mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen Golf gespielt hat“) sorgten in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen.

Umso wichtiger ist es für Zverev nun, diesmal gegen Nicolas Jarry die erste Hürde zu nehmen. Das Problem: Der unbequeme Chilene hat den deutschen Hoffnungsträger dieses Jahr bereits in Barcelona überraschen können. Aber auch „Sascha“ blickt auf einen (wichtigen) Erfolg auf Sand 2019 gegen Jarry zurück – und zwar im Finale von Genua.

Zudem kann Zverev vielleicht darauf hoffen, dass der Final-Teilnehmer von Bastad (Sonntag gegen Juan Ignacio Londero) etwas erschöpft nach Hamburg anreist. Sollte dem an zwei Gesetzten ein Erstrunden-Erfolg gelingen, wird es danach im Übrigen nicht einfacher, denn droht Marco Cecchinato aus Italien oder 2013er-Finalist Delbonis.

Mit einem Südamerikaner bekommt es auch Dominic Thiem zum Auftakt zu tun. Der Topgesetzte des Turniers muss sich in Runde eins gegen Pablo Cuevas aus Uruguay behaupten. Das gelang dem Österreicher in diesem Jahr immerhin bereits zweimal (in Buenos Aires und bei den French Open). Im Anschluss wartet Philipp Kohlschreiber oder Marton Fucsovics.

Mischa Zverev sagt Einzel-Teilnahme in Hamburg ab

Der Kampf um den Titel, der 2018 an Nikoloz Basilashvili ging, könnte spannender denn je werden. Kohlschreiber brachte es in seiner Prognose auf den Punkt: „Drei Top-10-Spieler in Hamburg gab es lange nicht mehr – da wird es richtig schwierig.“

Nicht dabei ist übrigens Mischa Zverev, der seine Teilnahme am Einzel mit Verweis auf gesundheitliche Gründe abgesagt hat. Für den Bruder von Alexander Zverev rutscht Yannick Hanfmann ins Hauptfeld.

(Bilder (c) imago images)

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Dennis Ebbecke
am 21.07.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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