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WTA Lausanne: Ferro gewinnt das französische Final-Duell

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21.07.2019|14:55 Uhr|von Christian Schwell
WTA Lausanne: Ferro gewinnt das französische Final-Duell

Der französische Nationalfeiertag ist der 14. Juli, mit anderen Worten genau eine Woche Vergangenheit. Das französische Damentennis feierte allerdings heute mit etwas Verspätung einen großen Tag, denn im Endspiel von Lausanne standen sich mit Alize Cornet (WTA 48) und Fiona Ferro (WTA 98) zwei Spielerinnen aus Frankreich gegenüber.

Das erste "französische Finale" seit zehn Jahren

Das dies trotz aller Erfolge, die Frankreich über die Jahre hinweg auch im Damentennis hat feiern können, eine Besonderheit ist, lehrt der Blick in die Liste der Finalteilnehmerinnen auf der WTA-Tour. Man muss schon Saisons bis zum Jahr 2009 zurückgehen, um das letzte rein französische Finale zu finden. Damals spielten Aravane Rezai und die spätere Wimbledonsiegerin Marion Bartoli um den Titel von Bali.

Ferro überrumpelt die Favoritin in Satz eins

Heute sah es zunächst früh so aus, als würde die weitaus weniger erfahrene 22-jährige Ferro den nächsten nach zehn Jahren Pause Titel in einem rein französischen Duell holen können. Gegen Cornet, die als Turnier-Titelverteidigerin und Nummer 48 der Welt mit bereits sechs Titeln auf der Tour als klare Favoritin in dieses Endspiel gegangen war, gewann sie den ersten Durchgang locker und leicht in unter einer halben Stunde mit 6:1. Ferro machte so viel Druck, dass es der 29-jährigen Cornet viel zu selten gelang, ihr variantenreicheres Spiel erfolgreich aufzuziehen.

Cornet schlägt erfolgreich zurück

Auch in Satz zwei schien sich die Waagschale recht schnell in Richtung der jüngeren der beiden Landsfrauen zu neigen. Cornet wehrte sich nach Kräften, musste aber bei 1:1 in einem Aufschlagspiel mit ganzen 16 ausgespielten Punkten schon wieder ein Break hinnehmen. Erstmals zeigte die routiniertere der beiden Spielerinnen aber eine Reaktion und holte sich mit ihrer ersten Chance der gesamten Partie das direkte Rebreak. Mehr noch: Unfreiwillig unterstützt von einer Ferro, deren aggressive Grundschläge nun sehr viel seltener ihr Ziel fanden, setzte Cornet zu einem echten Zwischensprint an, sammelte Spiel um Spiel und holte sich den zweiten Satz ähnlich deutlich wie ihre Gegnerin zuvor den ersten mit 6:2.

Der dritte Satz ist eine klare Sache für die Außenseiterin

Die Dominanz Cornets fand dann aber auch mit dem Gewinn des Durchgangs ihr relativ plötzliches Ende. Fiona Ferro fand zu ihrem Spiel zurück. Ihr gelang es erneut, wie schon im ersten Satz, die Ballwechsel zu diktieren. Spätestens als sie sich mit 4:1 und einem Doppelbreak abgesetzt hatte, entwickelte sich das Match zu einer Einbahnstraße in ihre Richtung, an deren Ende ein 6:1, 2:6, 6:1 und der erste Titel für Ferro auf WTA-Ebene stand.

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First top 20 win 💪 Quarters tomorrow @wta_strasbourg 📸Michel Grasso

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(Bild (c) imago images / GEPA pictures)

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Christian Schwell
am 21.07.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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