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Richard Gasquet und (s)eine unfassbare Masters-Bilanz

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06.08.2019|17:15 Uhr|von Henrike Maas
Richard Gasquet und (s)eine unfassbare Masters-Bilanz

Richard Gasquet ist einer jener Spieler, bei denen man das Gefühl hat, sie sind schon immer auf der Tour gewesen. Ein Spieler, der in jedem Draw irgendwo auftaucht und bei dessen Namen man zumindest gedanklich einmal aufhorcht. Dabei ist der Franzose aber auch einer jener Spieler, bei denen man sich fragt, wie die Karriere wohl verlaufen wäre, wenn sie zu einer anderen Zeit auf der Tour gespielt hätten. Zu einer Zeit, die ihrem Spielstil mehr entspricht oder in der kein Roger Federer, kein Rafael Nadal und kein Novak Djokovic unterwegs ist. 

Viele Matches - keine Titel

Denn trotz dessen, dass Gasquet wohl den meisten Tennisfans ein Begriff sein dürfte, die ganz großen Erfolge hat er nie feiern können. Sei es bei den Grand Slams oder auch bei den Masters. Es war fast immer schon Schluss, bevor es richtig interessant wurde. So wird es letztlich auch nicht verwundern, dass Richard Gasquet bei den Masters-Turnieren eine ziemlich undankbare Statistik anführt. Der 33-Jährige ist mit 132 Siegen derjenige Spieler, der die meisten Matches bei den Masters gewinnen konnte, ohne auch nur einmal einen Titel zu holen. Schaut man sich im Vergleich dazu z.B. die Bilanz von Alexander Zverev an, stehen bei 58 Masters-Siegen drei Titel zu Buche.

In dieser Liste wird Richard Gasquet von Fernando Verdasco (127 Masters-Siege ohne Titel) und seinem Landsmann Gilles Simon (122 Masters-Siege ohne Titel) gefolgt. Für beide gilt das Gleiche wie für Gasquet: Was wäre gewesen, wenn sie in einer anderen Zeit gegen eine andere Konkurrenz gespielt hätten.

Beste Chancen in Kanada

Ob der Franzose diese Statistik nochmal durchbrechen wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Seine besten Chancen hat er aber tatsächlich jetzt. Denn das derzeit laufende Masters in Kanada ist das beste 1000er-Turnier des 33-Jährigen. Zweimal kam er hier bereits ins Finale, wo er sich einmal Novak Djokovic (2012) und einmal Roger Federer (2006) geschlagen geben musste. Federer unterlag Richard Gasquet auch in seinem einzigen weiteren Masters-Finale in Hamburg (2005). 

Der Auftakt in Kanada ist Gasquet jedenfalls schon mal gelungen. Er gewann in der ersten Runde gegen Benoit Paire mit 7:6, 6:4. Nun wartet ein Duell gegen Kei Nishikori.

(Bild © imago images / GEPA pictures / Matthias Hauer)

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Henrike Maas
am 06.08.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst sp├Ąter entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausr├╝stung etwas detailverliebt, kann man mit ihr ├╝ber alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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