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Montreal-Masters: Alexander Zverev muss Schwäche abstellen

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09.08.2019|14:30 Uhr|von Adrian Rehling
Montreal-Masters: Alexander Zverev muss Schwäche abstellen

Es war wieder ein Krimi. Wie erst vor wenigen Tagen in Hamburg, als Alexander Zverev und Nikoloz Basilashvili aufeinandertreffen. Dieses Mal mit dem besseren Ende aus deutscher Sicht.

Nach beinahe drei Stunden Spielzeit durfte sich "Sascha" erleichtert zu Boden fallen lassen. 7:5, 5:7, 7:6. Ein Match mit Aufs und auch vielen Abs, das ihm deutlich zugesetzt hatte. Deshalb verharrte der 22-Jährige einige Sekunden alle Viere von sich gestreckt. Um sich dann sichtlich erleichtert die Gratulation des Georgies abzuholen.

Die ganz Großen nutzen Zverevs Schwäche

Doch das es überhaupt erst wieder so spannend werden musste, wäre absolut vermeidbar gewesen. Wie inzwischen regelmäßig geschehen, machte Zverev den sprichwörtlichen Sack einfach nicht zu. Beim 7:5, 4:4 und Aufschlag Basilashvili hatte er sich ein 0:40 erspielt - drei Breakbälle, die gefühlte Vorentscheidung. Doch "Sascha" nutzte keinen davon, kassierte stattdessen wenig später den Satzausgleich.

Auch im dritten Durchgang ließ er einen Vorsprung (vorerst) liegen. Dieses Mal war es ein 4:2, in dessen Folge die Nummer sieben der Welt noch zittern musste. Einer der ausschlaggebenden Gründe dafür: Der zweite Aufschlag. Zverev schlug satte 14 (!) Doppelfehler. Und wenn der Zweite dann doch mal kam, machte der DTB-Profi nur in 39 Prozent (13 von 33) der Fälle den Punkt. 

Eine Quote, die deutlich zu schwach ist, um die richtig großen Stars zu bezwingen. Denn, ohne gegenüber Basilashvili - immerhin derzeit Weltranglisten-17. - despektierlich zu klingen: Spieler wie Djokovic, Nadal oder Federer nutzen solche Schwächen eiskalt aus.

Den nächsten Schritt zur Besserung bekommt Alexander Zverev bereits am heutigen Freitag um ca. 20 Uhr deutscher Zeit. Dann trifft er im Viertelfinale auf den Russen Karen Khachanov, der Geburtstagskind Felix Auger-Aliassime mit 6:7, 7:5, 6:3 niederrang. Im direkten Vergleich mit Khachanov führt Zverev mit 2:1.

(Bild (c) imago images / Icon SMI)

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Adrian Rehling
am 09.08.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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