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Masters in Montreal: Khachanov erteilt Zverev im Viertelfinale eine Lehrstunde

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09.08.2019|22:10 Uhr|von Dennis Ebbecke
Masters in Montreal: Khachanov erteilt Zverev im Viertelfinale eine Lehrstunde

Er hätte kaum schlechter in dieses Duell starten können - und musste dafür letztlich teuer bezahlen. Alexander Zverev hat nicht nur das erste Aufschlagspiel gegen Karen Khachanov verloten, sondern auch das gesamte Match. Der Russe setzte sich im Viertelfinale von Montreal glatt nach 1:14 Stunde mit 6:3, 6:3 gegen den Deutschen durch.

Es hatte sich am Vortag ein wenig angedeutet. Zwar konnte sich Deutschlands Nummer eins im Achtelfinale noch gegen Nikoloz Basilashvili durchsetzen, doch die Art und Weise machte wenig Hoffnung auf das darauf folgende Match. Erst über den Tiebreak im dritten Satz hatte sich Zverev in die Runde der letzten Acht gerettet und danach offen zugegeben, dass er nicht sein bestes Tennis gespielt habe.

Zverev-Fehlstart mit Folgen

Letzteres trifft auch auf das Match am späten Freitagabend (deutscher Zeit) zu. Zu Null gab "Sascha" sein erstes Spiel ab und musste direkt einem Rückstand hinterherrennen. Auch wenn Khachanov im ersten Durchgang gleich fünf Satzbälle liegen ließ, war dieser eigentlich nie wirklich gefährdet. Der Satz endete so, wie er begonnen hatte: mit einem Break für den Russen.

Im zweiten Satz gelang es dem DTB-Spieler im Duell der beiden Weltranglisten-Nachbarn (Zverev ist Siebter, Khachanov Achter), einen ähnlichen Fehlstart zu verhindern. Dennoch musste er seinem Gegner erneut hinterherlaufen. Das finale Break im ersten Satz hatte ihm diese Ausgangssituation eingebrockt.

Insgesamt war das ganze Zverev-System an diesem Abend zu anfällig, viele vermeidbare Fehler schlichen sich bei ihm ein. Zudem erwischte Khachanov einen Sahne-Tag, gerade auf der Vorhand bekamen die Zuschauer einen Klasseunterschied zu sehen. Im sechsten Spiel des Satzes gab Zverev dann wieder einmal ein Aufschlagspiel zu Null ab - bezeichnenderweise mit seinem siebten Doppelfehler.

Kurze Hoffnung auf eine Regenpause

Beim Stande von 2:4 aus Sicht des Deutschen hatte dieser kurz Hoffnung, dass ihm der Regen eine Pause ermöglichen würde. Doch nach wenigen Minuten war die Wolke wie vom Winde verweht - ebenso wie die Chance von Zverev auf den Einzug ins Halbfinale. Erschreckend: Dem Kanada-Sieger von 2017 unterliefen acht Doppelfehler (Khachanov kein einziger). Zudem konnte er mit dem zweiten Aufschlag nur 32 Prozent der Punkte für sich entscheiden.

Khachanov hat mit seinem Sieg im Head-to-Head gegen Zverev ausgeglichen (2:2) - und damit die letzten beiden Matches gewonnen. Beim Paris-Masters im Vorjahr ging der Hamburger übrigens noch deutlicher mit 1:6, 2:6 unter. Ein Trost ist das nicht.

(Bild: (c) imago images / Icon SMI)

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Dennis Ebbecke
am 09.08.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur t├Ątig, f├╝hlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fu├čballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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