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Skandal um Tennis-Rüpel! Nick Kyrgios spuckt Richtung Schiedsrichter

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15.08.2019|09:15 Uhr|von Adrian Rehling
Skandal um Tennis-Rüpel! Nick Kyrgios spuckt Richtung Schiedsrichter

"Ich fühl mich nicht gut heute." 
"Hier passiert zu viel Scheiße."
"Du bist ein verdammter Idiot."

Nur Auszüge von dem, was sich heute Nacht (deutscher Zeit) beim Masters in Cincinnati im Match zwischen Nick Kyrgios und Karen Khachanov abspielte. Der Australier fiel - nach guter Leistung über zweieinhalb Sätze - mal wieder völlig aus der Rolle.

Mit einigen Entscheidungen von Stuhlschiedsrichter Fergus Murphy war er schon während des Matches unzufrieden. Fußfehler, Verwarnung wegen Schläger-Malträtierens, Kyrgios nutzte wieder die volle Bandbreite an Möglichkeiten aus.

Beleidigung, gespuckt, ausgerastet

Kurz zum Sportlichen: Nach einem schwachen Start und 2:5-Rückstand kämpfte sich der Australier zurück, machte 15 von 17 Punkten und schaffte den 5:5-Ausgleich. Ehe er sogar den Tiebreak und damit den ersten Satz für sich entschied. Auch Durchgang zwei ging in den Tiebreak, diesmal mit dem besseren Ende für Khachanov. Im dritten Satz war die Nummer neun der Welt dann deutlich tonangebend und holte sich letztlich den 6:7, 7:6, 6:2-Erfolg.

Im Anschluss wurde es allerdings erst so richtig spannend. Kyrgios gratulierte dem Russen fair, dann hätte eigentlich der Handschlag für den Stuhlschiedsrichter kommen sollen. Doch diesen verweigerte der Tennis-Rüpel, spuckte stattdessen in Richtung Murphys. Der nächste handfeste Skandal um Nick Kyrgios.

Selbst im Kabinengang konnte er sich nicht beruhigen und sorgte auch dort mit seinem Ausraster für Aufsehen. Eine Szene, die mit Sicherheit noch ein Nachspiel haben wird. Zumal Kyrgios ein Wiederholungstäter ist. Schon beim Masters in Rom im Mai drehte er durch, warf sogar einen Stuhl auf den Platz. Dafür kassierte das Enfant terrible 20.000 Euro Strafe, musste seine Hotelkosten für das Turnier selber zahlen und verlor auch die 45 ATP-Punkte. Eine Spielsperre gab es allerdings nicht. Das könnte diesmal anders sein.

(Bild (c) imago images / Icon SMI)

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Adrian Rehling
am 15.08.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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