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Rittners deutlichen Worte an Angie

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21.08.2019|16:30 Uhr|von Christian Schwell
Rittners deutlichen Worte an Angie

Schon zu Beginn ihrer Amtszeit als Head of Women’s Tennis im Deutschen Tennisbund (DTB) hatte Barbara Rittner erklärt, dass ihr die neue Position in etwas weiterer Entfernung zu den Spielerinnen als in ihrem Amt als Fed-Cup-Kapitänin auch die Möglichkeit gibt, Dinge etwas direkter anzusprechen. Das setzt sie auch in die Tat um. In diesem Jahr hat sich die 46-Jährige zum Beispiel schon ganz klar in Bezug auf den deutschen Nachwuchs positioniert und die Generation hinter Kerber, Görges, Petkovic & Co kritisiert. 

"Keine Dauerlösung"

Aber auch in Bezug auf die Trainer-Situation der aktuellen Nummer eins in Deutschland hat Rittner eine klare Meinung, wie sie jetzt im exklusiven Interview mit Eurosport in Vorfeld der US Open deutlich macht. Dass Kerber, die das Turnier 2016 gewinnen konnte,  zur Zeit ohne Coach unterwegs ist, kann für Rittner nur eine Übergangsphase sein. "Ich glaube nicht, dass Angie der Typ ist, der gerne lange alleine unterwegs ist. Sie braucht einen, der das Zepter in der Hand hält", führt Rittner aus und ergänzt: "Dass das so keine Dauerlösung ist, weiß sie selbst." 

Kerber hatte sich nach ihrem frühen Aus als Titelverteidigerin beim Wimbledon-Turnier von Rainer Schüttler getrennt, der sie seit Beginn der Saison trainiert hatte. Wie ein neuer Coach für die ehemalige Weltranglistenerste agieren müsste, kann Ritter auch skizzieren: "Sie braucht jemand, der anpackt und ihr Mut macht und eventuell aufkommende Zweifel beseitigt", sagt  Rittner, die  es selbst 1993 bis auf Platz 24 der Welt geschafft hat.

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🎶 ...these streets will make you feel brand new, big lights will inspire you...let‘s hear it for New York, New York, NEW YORK 🎶

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Wunschtrainer (noch) nicht frei?

Trotz der suboptimalen Situation rät sie Kerber aber dazu, sich nicht in eine vorschnelle Verpflichtung drängen zu lassen. "Jemanden nur zu engagieren, der ihr dann vielleicht auf die Nerven geht oder 0815-Dinge sagt, bringt auch nichts", sagt Rittner. Und fügt eine Vermutung an: "Vielleicht ist ihr Wunschkandidat gerade auch nicht frei."

(Bilder: (c) imago images)


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Christian Schwell
am 21.08.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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