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US Open: Dominik Köpfer riesig gegen den Riesen Reilly Opelka

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29.08.2019|06:15 Uhr|von Christian Schwell
US Open: Dominik Köpfer riesig gegen den Riesen Reilly Opelka

Der 25-Jährige Deutsche Dominik Köpfer (ATP 118) hat überraschend die dritte Runde der US Open erreicht. Er besiegte am frühen Morgen deutscher Zeit dem Amerikaner Reily Opelka (ATP 42) in drei Sätzen mit 6:4, 6:4, 7:6.
 
Eigentlich schienen die Chancen auf einen Sieg für Köpfer nicht sehr gut zu stehen. Auf Challenger-Ebene hatte sich sein Weg bisher schon dreimal mitdem hünenhaften Amerikaner gekreuzt. Und dreimal war dieser als Sieger vom Platz gegangen. Zuletzt im Februar beim Turnier in Dallas hatten dem Deutschen sogar sechs Matchbälle nicht gereicht, um einen Erfolg über Opelka einzufahren. 

Plötzlich in der Night Session

Das sollte sich heute ändern. Nicht nur, weil es diesmal beim Grand Slam gegeneinander zur Sache ging, fand die Partie unter besonderen Vorzeichen statt. Sie war eigentlich auf einem Außenplatz angesetzt worden und hätte so wegen des Regens in New York gar nicht stattfinden können. Weil aber Borna Coric sein Match gegen Grigor Dimitrov wegen einer Verletzung absagen musste, fanden sich Köpfer und Opelka plötzlich unter dem Dach des zweitgrößten Platz der Anlage wieder -  angesetzt in der stimmungsvollen Night Session im Louis Armstrong Stadium.   

Der Auftritt auf der großen Bühne in der Abendveranstaltung der US Open beeindruckte Köpfer aber zunächst wenig. Er zog sein aggressives Grundlinientennis konsequent durch und profitierte auch ein wenig von einem angeschlagenen Opelka, der ausgerechnet  an seinem 22. Geburtstag mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte.  So holte sich Köpfer die ersten beiden Sätze souverän, ohne auch nur ein Break kassiert zu haben.

Auch eine kritische Phase übersteht der Deutsche erfolgreich

Erst als Opelka mit dem Mute der Verzweiflung Anfang des dritten Durchgangs noch deutlicher in den Alles-oder-nicht-Modus wechselte, geriet der junge Mann aus Furtwangen dann doch erstmals in dieser Partie in Rückstand. Köpfer gelang zwar das Rebreak, stand dann bei 4:5 aber doch kurz vor dem Satzverlust. Auch in dieser kritischen Phase zeigte Linkshänder Köpfer aber Nervenstärke und wehrte insgesamt drei Satzbälle ab. Nachdem bei 5:6 noch ein vierter Satzball Opelkas entschärft war, übernahm der Deutsche im Tiebreak  wieder das Ruder und fuhr mit einem 7:2 den bisher größten Erfolg seiner Karriere ein.  Im Kampf um den Achtelfinal-Einzug trifft der Schwarzwälder nun auf den Sieger des Duells zwischen dem Amerikaner Jenson Brooksby und Nikolos Bassilaschwili aus Georgien. 

(Bild: (c) imago images / Paul Zimmer)

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Christian Schwell
am 29.08.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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