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US Open: Stebe kann Cilic nur einen Satz abtrotzen

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30.08.2019|06:50 Uhr|von Christian Schwell
US Open: Stebe kann Cilic nur einen Satz abtrotzen

Cedrik-Marcel Stebe hat die "Spätschicht" im Arthur Ashe Stadium ohne den ganz großen Coup beenden müssen. Der Linkshänder, der als Nummer 256 der Welt nur über sein Protected Rankin ins Hauptfeld der US Open gelangt war und schon in Runde eins mit seinem Sieg gegen Filip Krajinovic (ATP 51) überrascht hatte, konnte gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 23) zwar den ersten Satz an sich reißen. Am Ende musste er sich aber dem Titelträger von 2014 weit nach Mitternacht Ortszeit mit 6:4, 3:6, 5:7,3:6 beugen.

Als "Nadal-Ersatz" im großen Arthur Ashe Stadium 

Eigentlich hatten die Zuschauer im zweiten Match der Night Session mit Rafael Nadal einen echten Superstar erwartet. Weil dessen Gegner Thanasi Kokkinakis aber vor Matchbeginn mit einer Schulterverletzung passen musste, bekamen sie stattdessen Cilic gegen einen vielen sicherlich wenig bekannten Deutschen serviert.

Entsprechend leerte sich die große New Yorker Betonschüssel dann im Matchverlauf nach und nach doch merklich. Was allerdings nicht am Auftritt Stebes lag, der wie in Runde eins eine gute Partie ablieferte. Eher schon war es der ehemalige Weltranglistendritte Cilic, der gerade zu Beginn der Partie eher enttäuschte. Sein wichtiger erster Aufschlag ließ ihn lange viel zu oft im Stich, entsprechen selten kam der Kroate zu den für sein Spiel so wichtigen schnellen und einfachen Punktgewinnen. 

Der dritte Satz als Vorentscheidung

Erst nachdem sich Stebe Satz eins verdient gesichert hatte, schaffte es Cilic, seine Quote beim ersten Service langsam aber sicher zu erhöhen um damit besser ins Spiel zu kommen. Trotzdem hatte der 28-Jährige aus Mühlacker (Baden-Württemberg) weiter seine Chancen. Entscheidend für den Ausgang des Matches war dann aber, dass es Stebe im dritten Durchgang nicht schaffte, ein 4:1 ins Ziel zu bringen. Stattdessen holte sich der Favorit doch noch die Satzführung und damit auch zunehmend die Sicherheit, um das Match letztendlich in vier Sätzen für sich zu entscheiden zu können.      

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 30.08.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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