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Andy Murray beim Challenger von Krämpfen geplagt

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30.08.2019|15:25 Uhr|von Henrike Maas
Andy Murray beim Challenger von Krämpfen geplagt

Die internationale Tenniswelt blickt derzeit auf New York, wo mit den US Open der letzte Grand Slam des Jahres läuft. Ein Seitenblick ging dieser Tage aber immer wieder nach Manacor auf Mallorca. Daran schuld war Andy Murray. Denn der US Open-Sieger von 2012 spielte nicht, wie es sein Können eigentlich anzeigen würde, ebenfalls in Flushing Meadows, sonder versucht über das Spielen von Challengern wieder zurück auf die Tour zu finden.

Der hatte Murray nämlich eigentlich schon den Rücken gekehrt. Anhaltende Hüftprobleme und die damit verbundenen Schmerzen hatten es dem 32-Jährigen unmöglich gemacht, weiter Profitennis zu spielen. Nach einer OP, bei der dem Schotten eine künstliche Hüfte eingesetzt wurde, sieht die Welt für die ehemalige Nummer 1 nun wieder anders aus. Die Tenniskarriere könnte doch noch in einer Verlängerung gehen.

Niederlage gegen Viola in Runde 3

Dafür muss aber wieder Matchpraxis her und die will sich Andy Murray erst mal auf kleineren Turnieren holen. Auf ATP-Tour hatte er es schon versucht, musste dann aber feststellen, dass sowohl Geist, aber vor allem der Körper dem harten Alltag eines Topspielers noch nicht wieder gewachsen sind. Auch beim Challenger in Manacor war es im dritten Match der Körper, der noch nicht ganz mitmachte. Dort unterlag Murray Matteo Viola mit 6:3, 4:6, 6:7 und musste danach bekennen: "Ich habe Krämpfe und bin ziemlich müde"

Alles in allem ist der 32-Jährige aber dennoch zufrieden mit seiner Reise nach Mallorca. "Es war gut. Ich hatte Spaß", antwortete er auf die Frage, wie es ihm bei den Rafael Nadal Open gefallen hatte. "Ich hätte mir gewünscht, noch ein paar mehr Matches spielen zu können, aber an sich war es okay. Ich habe zwei enge Matches gespielt. Ich muss körperlich einfach noch besser werden".

Entspannung auf Rafas Boot?

Trotz der Einschränkungen, die noch auf körperlicher Seite bestehen, konnte man Andy Murray aber schon ein ganz gutes Spiel attestieren. Es fehlt nur noch ein wenig an der Ausführung. So hatte "Sir Andy" bim Match gegen Matteo Viola sogar mehr Punkte als sein Gegner gemacht, aber am Ende eben doch verloren. An diesen Details gilt es zu arbeiten. Wobei auch hier klar sein sollte: Eile mit Weile. Nicht zu schnell, wieder zu viel wollen. Die Entspannung sollte also nicht zu kurz kommen. Damit das klappt, hat Murray übrigens ein verlockendes Angebot bekommen. Niemand anderes als Rafael Nadal, Namensgeber und Hausherr des Challengers auf Mallorca, hat dem Schotten sein Boot für eine kleine Entspannungstour angeboten. 

(Bild © imago images / Agencia EFE)

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Henrike Maas
am 30.08.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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