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US Open: Dominik Köpfer fordert Buhmann Daniil Medvedev

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01.09.2019|15:15 Uhr|von Adrian Rehling
US Open: Dominik Köpfer fordert Buhmann Daniil Medvedev

Während der eine für seinen Drittrundensieg gefeiert wurde, musste der andere ein gellendes Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Völlig verschiedene Welten zwischen einem Underdog und einem Geheimfavoriten.

Dominik Köfper sollte eigentlich an diesem Wochenende gar nicht mehr in New York sein. Stattdessen war ein Trip nach New Heaven in den Bundesstaat Connecticut geplant, denn dort findet ab Montag das nächste Challenger-Turnier statt. Auf der Homepage der Oracle Challenger Serie wird er sogar noch als Teilnehmer geführt, doch der DTB-Profi hat besseres vor.

Nämlich das Achtelfinale beim letzten Grand Slam des Jahres. Auch Köpfer selbst ist überrascht von diesem Abschneiden: "Es fühlt sich immer noch ein bisschen unwirklich an. Ich bin ein bisschen sprachlos", sagte der Linkshänder nach seinem Viersatz-Erfolg gegen Nikoloz Basilashvili. Eigentlich hatte er ja ein viel kleineres Ziel: "Ich hatte gehofft, dass ich hier bei einem guten Los vielleicht ein Spiel im Hauptfeld gewinnen kann. Jetzt sind es schon drei."

Köpfer auf Beckers Spuren

Dass es ein vierter Sieg wird, wird von den meisten Experten bezweifelt. Denn Gegner Daniil Medvedev zeigt sich seit Wochen in beeindruckender Verfassung. So auch beim hochinteressanten sowie emotionalen Sieg gegen Feliciano Lopez. Der Russe sorgte gleich für mehrere Eklats: Er entriss einem Balljungen rüde das Handtuch, zeigte dem Schiedsrichter den Mittelfinger und brachte mit einem höhnischen On-Court-Interview auch noch die Zuschauer weiter gegen sich auf. 

Köpfer kann also mit einem weiteren Faustpfand rechnen: Dem Publikum. Ohnehin stehen die Amerikaner auf seine Geschichte, der als College-Spieler die ersten Meriten sammelte und sich nun über die Quali für das Hauptfeld qualifizierte. Letztmals hatte das bei den US Open aus deutscher Sicht ein gewisser Benjamin Becker im Jahr 2006 geschafft. 

Für "Pitbull" Köpfer, wie er auf Grund seiner Spielweise genannt wird, soll sich dennoch erst einmal nichts ändern. Er wird denselben Italiener in Manhattan vor dem Match aufsuchen und geht völlig entspannt in das Duell mit Medvedev: "Ich fühle mich gut, es tut nichts weh." Weh tun will er allerdings dem russischen Rüpel. 

(Bild (c) imago images / Paul Zimmer)

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Adrian Rehling
am 01.09.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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