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US Open: Aus im Achtelfinale - Alexander Zverev bricht nach Vorsprung ein

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02.09.2019|23:20 Uhr|von Henrike Maas
US Open: Aus im Achtelfinale - Alexander Zverev bricht nach Vorsprung ein

Alexander Zverev verpasst seinen ersten Viertelfinaleinzug bei den US Open. Er unterliegt Diego Schwartzman mit 6:3, 2:6, 4:6, 3:6. Zu viele Fehler und am Ende zu wenig Kraft, um sich noch mal durchzukämpfen, kosteten "Sascha" den Sieg. Da wird den Deutschen auch nicht trösten, dass er mit dem Achtelfinale sein bisher bestes Ergebnis bei den US Open gebucht hat. 

Zverev bricht nach Vorsprung ein

Schon direkt nach dem ersten Aufschlagspiel war klar, es würde kein leichter Arbeitstag für Alexander Zverev werden. Mit einem Doppelfehler gab der 22-Jährige sein Service an Diego Schwartzman ab und hätte beinah noch ein zweites Break kassiert. Da war er wieder, der Fehlerteufel, der Zverev in diesem Jahr schon so viele Probleme bereitet hatte. Keine gute Grundlage gegen einen Spieler wie Schwartzman, der als personifizierte Ballwand zwar kaum eigene Waffen besitzt, aber eben auch kaum etwas falsch macht.

Da blieb dem Deutschen nur, Zähne zusammenbeißen und kämpfen. Das tat Alexander Zverev dann auch, holte sich das Break wieder zurück und stabilisierte sich soweit, dass er den ersten Satz doch noch mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Ein mühsam erkämpfter Vorsprung, der aber leider keine Sicherheit brachte. Ganz im Gegenteil, von da an sollte es sukzessive nur noch schlimmer werden. Denn auch im zweiten Durchgang kassierte Zverev direkt zum Auftakt ein Break. Das holte der Deutsche ebenfalls noch mal zurück, verlor dann aber den Faden und gab den zweiten Satz mit 2:6 an Diego Schwartzman ab.

Marathon-Matches fordern ihren Preis

Der Argentinier wurde für "Sascha" zusehends zu einem absoluten Albtraum. So zwang Schwartzman Zverev immer weiter in richtig unangenehm lange Ballwechsel, die die Unsicherheit der Nummer 6 der Welt nur noch mehr offenbarten. Zwar legte der Deutsche im dritten Durchgang sogar kurz mit Break vor, kassierte aber direkt die Retourkutsche. Es war der Anfang vom Ende. Von diesem Rückschlag komplett aus dem Tritt gebracht, verlor Alexander Zverev auch den dritten Durchgang mit 4:6.

Der 22-Jährige wirkte nun richtig müde. Körperlich, aber vor allem auch mental. Die harten Runden zuvor forderten ihren Preis. Zwar stemmte sich der Deutsche mit großem Kämpferherz noch gegen die Niederlage, musste sich aber nach etwas mehr als drei Stunden Diego Schwartzman und den eigenen Fehlern geschlagen geben. 

(Bild (c) imago images)

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Henrike Maas
am 02.09.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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