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US Open: Boris Becker übt deutliche Kritik an Alexander Zverev

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03.09.2019|11:30 Uhr|von Adrian Rehling
US Open: Boris Becker übt deutliche Kritik an Alexander Zverev

Der Blick in die Zahlen war so etwas wie der Blick ins Innere: 17 Doppelfehler. 65 Unforced Errors. Alexander Zverev besiegte sich wieder einmal selbst.

Das sah auch Legende und Eurosport-Experte Boris Becker in der Analyse nach dem 6:3, 2:6, 4:6, 3:6 gegen Diego Schwartzman so: "Der zweite Aufschlag ist der Blick in die Seele eines Tennisspielers." Und dieser klappte bei "Sascha" wieder einmal überhaupt nicht. Mit einem Doppelfehler leitete er direkt das Break zum 0:1 ein, mit einem Doppelfehler sorgte er selbst für das 0:4 im vierten Satz und damit für die endgültige Entscheidung. 

Deshalb wählte Becker deutliche Worte: "Er hat sich in den letzten 18 Monaten als Spieler nicht verbessert." Ein Teil der Erklärung dafür: "Insgesamt ist das Spiel ein bisschen zu eindimensional, sehr lesbar für den Gegner." Er wollte dem 22-Jährigen den Willen nicht absprechen, dennoch: "Sascha ist motiviert, er ist fleißig, er hat ein gutes Umfeld, aber er hat sich nicht weiterentwickelt."

Zverev verteidigt seine Methoden

Der DTB -Profi spielte phasenweise tatsächlich sehr ansehnlich, besonders im ersten Durchgang und in der Mitte des dritten Satzes. Doch dann kamen immer wieder die alten Fehler durch. "Von der Grundlinie tut Sascha den Gegnern nicht besonders weh", so Becker. Schwartzman fand immer besser die Mittel und zeigte selbst viel Variante.

Zverev hingegen wollte sich nicht zu sehr kritisieren lassen: "Es war eine bessere Woche als die vergangenen Monate. Ich denke schon, hier einen Schritt nach vorne gemacht zu haben." Einen Schritt ja, aber nicht den erhofften und vorab prognostizierten Durchbruch. Dennoch wolle er nichts gravierendes ändern: "Mein Team bleibt, wie es ist. Ich bin sehr zufrieden damit. Es wird sich nichts tun." Genügend Selbstvertrauen hat er ja. Aber so allmählich muss es auch bei einem Grand Slam mal so richtig zünden.

(Bild (c) imago images / UPI Photo)

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Adrian Rehling
am 03.09.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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