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Jo-Wilfried Tsonga sorgt für schnellstes Challenger-Finale aller Zeiten

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09.09.2019|12:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
Jo-Wilfried Tsonga sorgt für schnellstes Challenger-Finale aller Zeiten

Nach seinem Erstrunden-Aus bei den US Open 2019 gegen Tennys Sandgren war die Enttäuschung bei ihm groß. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, nahm Jo-Wilfried Tsonga am Challenger in seiner französischen Heimat teil, während die Welt-Elite in New York um den Titel des letzten Grand Slams 2019 kämpfte.

Die Entscheidung des 34-Jährigen sollte sich als goldrichtig erweisen: Tsonga erwischte in Cassis, eine Hafenstadt im Süden Frankreichs, eine überragende Woche und machte seinen US-Open-Patzer mit dem Turniersieg vergessen. Ohne Satzverlust marschierte der frühere Top-Ten-Spieler ins Endspiel - und sorgte dort für das größte Highlight. Tsonga gewann das schnellste Finale in der Geschichte der ATP-Challengers.

Nur 43 Minuten brauchte Tsonga bis zum Challenger-Titel

Nach nur 43 Minuten durfte der Franzose die Trophäe in die Höhe stemmen. Der einzige Trost für den unterlegenen Gegner Dudi Sela: Der Mann aus Israel bekam immerhin keine "Brille" verpasst, verlor aber letztlich deutlich mit 1:6, 0:6.

Für Tsonga war der Erfolg in Cassis gleichbedeutend mit seinem ersten Challenger-Titel seit zwölf Jahren und zwei Monaten. Zuletzt hatte er im Rahmen dieser Turnierreihe im Jahr 2007 in Surbiton gewonnen. Interessant: Nur bei Michael Chang, Mikhail Youzhny und David Ferrer klafft diesbezüglich eine noch größere Lücke.

Im aktuellen ATP-Ranking macht sich der Heimerfolg des Franzosen allerdings nur geringfügig bemerkbar. Tsonga machte in der neuen Weltrangliste an diesem Montag vier Plätze gut und rangiert nun auf #61. Aktuell gibt es sieben französische Tennisspieler (Monfils, Paire, Pouille, Simon, Gasquet, Herbert und Mannarino), die im Vergleich zu Tsonga die Nase vorn haben. Aber: Die Art und Weise dieses Challenger-Triumphes war ein Zeichen an die Konkurrenz.

(Bild (c) imago images / PanoramiC)

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Dennis Ebbecke
am 09.09.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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