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ATP Peking: Dominic Thiem schlägt Andy Murray in mitreißender Partie

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04.10.2019|11:00 Uhr|von Maximilian Bohne
ATP Peking: Dominic Thiem schlägt Andy Murray in mitreißender Partie

In einer extrem unterhaltsamen Partie hat sich Dominic Thiem ins Halbfinale des ATP-Turniers von Peking gespielt. Der Österreicher besiegte Andy Murray mit 6:2, 7:6(3).

 

Zuschauer sehen Weltklasse-Niveau in Satz eins

 

Gleich das erste Aufschlagspiel hatte es in sich und versprach einen unterhaltsamen Schlagabtausch auf Spitzenniveau. Lange Rallys mit hohem Tempo, Stops, Passierschläge – das Publikum sah früh begeisterndes Tennis. Murray merkte man an, dass er bei seiner Comeback-Tour immer besser in Schwung kommt, während Thiem zu Beginn gleich Bestform-Tennis zeigte. Nach elf Minuten sicherte sich der Österreicher mit einem feinen Volley dann auch gleich das Break zum 1:0. In einem weiter extrem hochklassigen Match mit packenden Ballwechseln blieben die Aufschlagspiele eng, nach bereits 32 Minuten führte Thiem erst mit 3:2. 

 

 

Trotz eines starken Auftritts war es dann vor allem der Schotte, der bei seinen Aufschlagspielen noch etwas mehr investieren musste als sein Gegenüber. Thiem bedrängte Murray immer wieder und schaffte letztendlich auch das zweite Break zur 5:2-Führung. Mit großer Mühe konnte er den Satz dann auch mit 6:2 unter Dach und Fach bringen. Den Unterschied machte vor allem der erste Aufschlag, nachdem der „Dominator“ nahezu unantastbar war. Das Spielniveau fasste vor allem die Winner-Statistik gut zusammen: Ganze 33 Gewinnschläge produzierten die Akteure alleine im ersten Durchgang.

 

Thiem schwächelt beim Ausservieren

 

Auch im zweiten Satz konnte Thiem, dem die Power einfach nicht auszugehen schien, den ersten Stich setzen und Murray erneut zum 1:0 breaken. Bei eigenem Aufschlag musste der Österreicher zwar immer wieder hart arbeiten, ließ aber dennoch wenig zu. Auch Murray hielt sein Service jetzt etwas sicherer und suchte zusehends häufiger den Weg ans Netz, um die kräftezehrenden Ballwechsel ein wenig abzukürzen. Bei Aufschlag Thiem und 5:4 wackelten dem 26-Jährigen dann auf einmal die Knie: Mit drei Doppelfehlern schenkte er dem Schotten zwei Breakbälle, die dieser sogleich zum Ausgleich nutzte. Auf einmal war alles wieder offen und an Spannung kaum zu überbieten. Im Tiebreak war es dann aber schon wieder Thiem, der schnell auf 5:1 davonzog. Dieses Mal gab er den Vorsprung nicht mehr her und beendete die Partie nach 1:54 mit einem Vorhand-Winner zum 6:2, 7:6(3)

 

 

Auch das Halbfinale verspricht einen sportlichen Leckerbissen: Am Samstag trifft Thiem im Top-10-Duell auf den Russen Karen Khachanov, im direkten Vergleich der beiden steht es hier 1:1. 

(Bild © imago images / Imaginechina)

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Maximilian Bohne
am 04.10.2019 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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