Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

ATP Peking: Alexander Zverev verpasst gegen Stefanos Tsitsipas das Finale

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
05.10.2019|18:03 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Peking: Alexander Zverev verpasst gegen Stefanos Tsitsipas das Finale

Namhafter hätte das Halbfinale bei den China Open kaum ausfallen können. Alle vier topgesetzten Spieler des Turniers gingen an den Start. Nach dem knappen Sieg von Dominic Thiem über Karen Khachanov konnte sich Stefanos Tsitsipas mit 7:6 (6), 6:4 gegen Alexander Zverev durchsetzen.

Das deutsch-österreichische Traumfinale ist geplatzt, da sich "Sascha" trotz eines guten Starts noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Tsitsipas eröffnete das Match mit einem Rahmentreffer, was zunächst sinnbildlich erschien, denn der Deutsche war zu Beginn der bessere Spieler. Ohne Satzverlust hatte er (gegen Tiafoe, Auger-Aliassime und Querrey) dieses Halbfinale erreicht und machte auch gegen den Griechen zunächst keine Anstalten, daran etwas zu ändern.

Zverev zertrümmert Schläger und lässt drei Satzbälle liegen

Dem Break folgte ein Zu-Null-Aufschlagspiel zum 2:0. Auffällig: Zverev belohnte sich in dieser Phase für seine guten Grundlinienschläge, indem er nachging und die Punkte am Netz machte. Allerdings musste der 22-Jährige in Satz eins auch zwei Dämpfer hinnehmen - und zwar in Form von zwei Breaks in Folge zum 3:3 und 3:5. Danach musste Zverevs Schläger dran glauben, er selbst konnte sich jedoch noch einmal berappeln.

Nach einem Re-Break des Hamburgers marschierten die beiden Kontrahenten, die sich seit dem gemeinsamen Erlebnis beim Laver Cup deutlich besser verstehen als zuvor, in den Tiebreak. Dieser wurde ziemlich nervös geführt, viele leichte Fehler dominierten das Geschehen. Erst verlegte Tsitsipas einige Bälle leichtfertig, ehe Zverev drei Satzbälle liegen ließ. Fünf Punkte in Folge bescherten dem Griechen den Satzgewinn.

Tsitsipas braucht sechs Matchbälle zum Sieg

Der unglückliche Satzverlust hatte Zverev sichtlich zugesetzt. Nun fehlte ihm die Sicherheit am Netz, die ihm zu Beginn des Matches noch stark gemacht hatte. Davon profitierte Tsitsipas, der den Deutschen immer wieder aus dessen Komfortzone herauslockte. Das Break zum 2:1 für den Griechen im zweiten Satz war dementsprechend folgerichtig.

Spätestens nach dem Doppel-Break vom 4:1 war das Match so gut wie entschieden, doch immerhin ließ Zverev den Kopf nicht hängen. Bei 1:5 aus seiner Sicht und eigenem Aufschlag wehrte er Matchbälle ab und kam mit einem Break insgesamt sogar noch einmal auf 4:5 heran. Danach beendete Tsitsipas jedoch die Aufholjagd, indem er seinen sechsten Matchball verwandelte.

Im Head-to-Head steht es nun 3:1 für Tsitsipas. Nach Madrid 2019 und Toronto 2018 war dieses Halbfinal-Aus in Peking für Zverev gleichbedeutend mit der dritten Niederlage gegen den ein Jahr jüngeren Kontrahenten in Serie.

(Bilder (c) imago images / Montage)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Dennis Ebbecke
am 05.10.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

» Zu den Beiträgen von Dennis Ebbecke