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Shanghai-Masters: Roger Federer mit Mega-Bilanz gegen Goffin

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10.10.2019|14:35 Uhr|von Adrian Rehling
Shanghai-Masters: Roger Federer mit Mega-Bilanz gegen Goffin

Es ist eine Bilanz, die sich nahtlos in die wahnsinnigen Statistiken von Roger Federer einreiht. 9:1-Siege, 21:4-Sätze - gegen einen etatmäßigen Top-Ten-Spieler.

So zumindest war es vor dem Match gegen David Goffin. Trifft Roger auf den Belgier, dann kann er in der Regel mit einem guten Gefühl ins Match gehen. Diesmal ging es allerdings deutlich enger als zumeist zur Sache.

Bis zum 5:4 für Federer war alles in der Reihe, dann erspielte sich die Nummer drei der Welt den ersten Satzball. Doch anstatt diese Chance zu nutzen, musste sich Roger beim Stand von 5:6 - nach verlorenem Aufschlagspiel - plötzlich selbst dreier Satzbälle Goffins erwehren. Dies gelang, Federer erfightete sich den Tiebreak und ballte die Faust.

Der Tiebreak-Krimi im Stenogramm

0:1 - Doppelfehler Federer.
0:2 - lockerer Punkt Goffin.
1:2 - Unnötiger Fehler des Belgiers.
1:3 - Federer beim Rückhand-Volley zu zögerlich.
2:3 - Starker Aufschlag von Federer.
2:4 - Gefühlter Rückhand-Winner des Schweizers haarscharf im Aus.
2:5 - Goffin drängt Roger in die Defensive und macht den Punkt.
3:5 - Aufschlagwinner Federer.
4:5 - Federer diesmal aggressiv und am Netz erfolgreich.
5:5 - Guter Return des Schweizers, Rückhand Goffins viel zu lang.
5:6 - Starker, weil extrem schwieriger Vorhand-Volley von Goffin.
6:6 - Roger mit brutaler Vorhand Crosscourt, 3. Satzball abgewehrt.
6:7 - Goffin deutlich tonangebend, verdientes Mini-Break.
7:7 - Starker Ballwechsel, Rückhand von Goffin knapp ins Aus.
8:7 - Und gleich noch eine Vorhand des Belgiers um Millimeter ins Aus, wie das Hawk-Eye bewies.
9:7 - Plötzlich Satzball, den Roger total souverän mit einer Aufschlag-Vorhand-Kombi verwandelte.

Entscheidener Nadelstich im verflixten siebten Spiel

Diese 69 Minuten hatten es in sich. Auch im zweiten Durchgang ging es knapp zur Sache, ehe Federer mit dem Break zum 4:3 den entscheidenden Nadelstich setzte. Die kommenden beiden Aufschlagspiele waren kein Problem mehr, sodass es am Ende 7:6, 6:4 für Roger Federer hieß. Der seine Bilanz damit gegen die ehemalige Nummer sieben der Welt auf 10:1-Siege und 23:4-Sätze ausbauen konnte.

(Bild (c) imago images / Xinhua)

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Adrian Rehling
am 10.10.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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