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Shanghai-Masters: Novak Djokovic zwingt Aufschlagriese John Isner in die Knie

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10.10.2019|10:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
Shanghai-Masters: Novak Djokovic zwingt Aufschlagriese John Isner in die Knie

Für Novak Djokovic geht die Erfolgsserie weiter. Inklusive seines Turniersieges in Tokio und seinem gelungenen Auftakt in Shanghai gegen Shapovalov hat der 32-Jährige mit einem 7:5, 6:3 gegen John Isner seinen siebten Sieg in Folge einfahren können. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz ging im zweiten Durchgang alles ganz schnell.

Eigentlich sollte man meinen, dass Aufschlagriese Isner weniger Probleme hat, seinen Service durchzubringen als sein Gegner. In der Regel trifft das auch zu - allerdings nicht, wenn man gegen einen Akteur wie Djokovic antritt. Während "Nole" in Satz eins nur drei Punkte bei eigenem Aufschlag abgab, quälte sich der US-Hüne zum Ende des Durchgangs durch seine Spiele.

18:5! Zu viele Unforced Errors bei Isner

Erstmals eng wurde es beim Stande von 3:4 aus Isners Sicht, als er dreimal über Einstand gehen musste. Das Break zum entscheidenden 5:7 hatte sich also angedeutet. Zu Null tütete der Weltranglistenerste diesen Satz ein, in dem sich sein Kontrahent insgesamt zu viele Unforced Errors (18:5) geleistet hatte.

Wie schwierig es ist, nach einem Satzverlust Djokovic noch einmal zu gefährden, ist hinlänglich bekannt. Das weiß auch Isner, dessen Körpersprache im zweiten Satz in die falsche Richtung ging. Das frühe Break zum 2:0 für den Serben tat sein Übriges. Zwar konnte sich der US-Amerikaner in der Folge auf seine Aufschlagspiele fokussieren, doch zum Nachdenken brachte er seinen Gegner nicht mehr.

Stark: Djokovic lässt in 2 Matches keinen Breakball zu

Beeindruckend: Weder gegen Shapovalov noch gegen Isner ließ "Nole" einen Breakball zu. Der Titelverteidiger ist damit auf einem guten Weg zu seinem insgesamt fünften Titel beim Shanghai-Masters.

Sogar in Sachen Asse (9:9) gelang es dem "Djoker", dieses Match ausgeglichen zu gestalten. Immerhin: Isner durfte sich über sein 1000. Ass im Jahr 2019 freuen.

Für den topgesetzten Djokovic geht es im Viertelfinale nun gegen Stefanos Tsitsipas oder Hubert Hurkacz weiter.

(Bild © imago images / VCG)

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Dennis Ebbecke
am 10.10.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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