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ATP Shanghai: Zverev macht das Duell gegen Federer perfekt

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10.10.2019|16:30 Uhr|von Christian Schwell
ATP Shanghai: Zverev macht das Duell gegen Federer perfekt

Alexander Zverev hat sich ins Viertelfinale des Masters-Turniers von Shanghai gespielt. In einer lange überlegen geführten Partie besiegte er den Russen Andrey Rublev mit 6:0, 7:6 (4).

Die italienische Konkurrenz setzt Zverev unter Druck

Zverev hatte heute lange auf seinen Auftritt warten müssen, den er war gegen Rublev im letzten Match des Tages angesetzt. Da hatte die Konkurrenz um die letzten zu verbleibenden Plätze für die ATP Tour Finals schon gespielt - und besonders der Druck aus Italien hatte zugenommen. Sowohl Matteo Berrettini als auch Fabio Fognini hatten spielten sich schon im Viertelfinale, bevor Zverev auch nur einen Ball geschlagen hatte. Zusätzlich hatte auch der fast schon sicher qualifizierte Stefanos Tsitsipas gewonnen und gepunktet.

Höchststrafe in Satz eins für Rublev

Die aktuelle Nummer sechs der Welt zeigte sich aber von den Erfolgen der Konkurrenten unbeeindruckt. Der zweite Aufschlag wackelte zwar mal wieder hier und da (schon im ersten Spiel der Partie leistete sich Zverev zwei Doppelfehler), dafür punktete Alexander Zverev aber mit dem ersten Service mehr oft genug, um sich Rublev erfolgreich vom Leib halten zu können. Und der trug auch noch unfreiwillig dazu bei, dass sich die Partie für Zverev zunächst zu  einer entspannten Angelegenheit entwickelte. Der Russe versuchte ähnlich schnell wie Zverev auf den Punkt zu gehen. Sein "First-Strike"-Ansatz war aber viel fehlerbehafteter als der von Zverev. 

So konnte der London-Titelverteidiger Spiel um Spiel aneinanderreihen. Und während er Schlagsicherheit und und Selbstvertrauen aufbaute, wurde Rublev unter dem Druck des Punktestandes eher noch fahriger. Gerade der Aufschlag ließ ihn mehr und mehr im Stich. Und wenn das erste Service doch einmal sein Ziel fand, brillierte Zverev mit starken Returns. Erst nachdem Rublev die Höchststrafe in Satz Nummer eins kassiert hatte und auch in Satz zwei schon mit 0:3 hinten lag, gelang ihm ein erster Spielgewinn.     

Zverev lässt Rublev zurück ins Spiel   

Als dem 21-Jährigen anschließend ein Rebreak gelang, sah es  erstmals so aus, als könnte Rublev nach dem totalen Fehlstart in das Match doch noch mal in die Partie hinein kommen. Zverev schien diese Hoffnungen des Russen eigentlich im Keim zu ersticken und baute seine Führung erneut auf 5:2 aus, dann aber häuften sich die Unkonzentriertheiten in seinem vorher sehr soliden Spiel. Rublev dagegen drehte auf der anderen Seite mit dem Rücken zur Wand auf - plötzlich fand sich der Deutsche im Tiebreak wieder. Dort gelang ihm dann aber, was er vorher versäumt hatte, nämlich eine Führung auch ins Ziel zu bringen. 

Ausgerechnet der Maestro

Durch den Achtelfinalerfolg erhält sich Zverev die Möglichkeit, in Shanghai weiter Richtung London zu punkten. Vor Start des Viertelfinales rückt er im Live-Race wieder auf den achten und letzten Qualifikationsplatz vor. Morgen wird es aber extrem schwer, den Lauf fortzusetzen: Im Duell um einen Platz im Halbfinale ist ausgerechnet Roger Federer sein Gegner.         

(Bild: (c) imago images / Xinhua)       

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Christian Schwell
am 10.10.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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