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Shanghai-Masters: Daniil Medvedev erreicht 6. Finale in Folge - Tsitsipas raus

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12.10.2019|12:20 Uhr|von Dennis Ebbecke
Shanghai-Masters: Daniil Medvedev erreicht 6. Finale in Folge - Tsitsipas raus

Daniil Medvedev entwickelt sich für Stefanos Tsitipas mehr und mehr zu einem Angstgegner. Einem Tag nach seinem sensationellen Sieg gegen den "Djoker" musste der junge Grieche seine fünfte Niederlage im fünften Match gegen den Russen hinnehmen. Medvedev setzte sich im ersten Halbfinale von Shanghai in einem von der Taktik geprägten Duell mit 7:6 (5), 7:5 durch.

Zum ersten Mal seit Hamburg 1999 gingen in einem Masters-Halbfinale vier Spieler unter 24 Jahren an den Start. Der Turnierverlauf in Shanghai hat eindrucksvoll gezeigt, dass die jungen Wilden den nächsten Schritt gemacht haben. Der älteste des verbliebenen Quartetts ist der 23-Jährige Medvedev, der gegen Tsitsipas tatsächlich die etwas "reifere" Leistung ablieferte.

Ein taktisch geprägtes Duell im ersten Halbfinale

Die Unterschiede waren jedoch marginal. Von Beginn an wurde deutlich, dass beide Akteure auf möglichst schnelle Aufschlagspiele bedacht waren. Die Zuschauer konnten vor allem in der Anfangsphase um jeden Ballwechsel froh sein. Erstmals brenzlig wurde es bei 4:4 für Medvedev, der ein 0:40 inklusive seines ersten Doppelfehlers wegsteckte und seinen Service durchbrachte.

Der Russe war es auch, der später den Tiebreak eröffnete - und diesen gewann, weil sein Gegenüber einen Ball völlig verlegte. Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten. Tsitsipas musste in Shanghai nach drei gewonnen Tiebreaks seinen ersten verlorenen hinnehmen - für Medvedev war es die Tiebreak-Premiere.

Im Anschluss verlor der Djokovic-Bezwinger ein wenig die Kontrolle über sein Spiel. Erst kassierte er das Break zum 1:2, dann erhöhte sein Gegner mit einem souveränen Zu-Null-Spiel. Als alle dachten, dass Tsitsipas bereits geschlagen sei, schnellte wie aus dem Nichts die Fehlerquote bei Medvedev enorm in die Höhe.

Die Folge: Der 23-Jährige konnte nicht ausservieren und kassierte das Break zum 5:5. Offensichtlich handelte es sich aber nur um einen Ausrutscher, denn Medvedev gelang sofort das Re-Break - und diesmal ließ er sich den Einzug ins Finale nicht nehmen.

Von Washington bis Shanghai: Die Final-Serie von Medvedev geht weiter

Einen Tag nachdem der Mann aus Athen in einem Sky-Interview erfahren hat, dass er sich für die ATP Finals in London qualifiziert hat, ist dessen Reise zumindest in Shanghai erst einmal beendet. Hingegen darf sich Medvedev über seinen sage und schreibe sechsten Final-Einzug in Folge freuen - nach Washington (Sieg gegen Kyrgios), Montreal (Niederlage gegen Nadal), Cincinnati (Sieg gegen Goffin), US Open (Niederlage gegen Nadal) und St. Petersburg (Sieg gegen Coric).

Im Endspiel des Shanghai-Masters trifft der russische Ausnahmespieler auf Alexander Zverev oder Matteo Berretttini.

(Bild © imago images / Imaginechina)

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Dennis Ebbecke
am 12.10.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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