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Nächster Meilenstein: Teenie-Sensation "Coco" Gauff erreicht erstes Finale

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12.10.2019|15:40 Uhr|von Henrike Maas
Nächster Meilenstein: Teenie-Sensation "Coco" Gauff erreicht erstes Finale

Cori "Coco" Gauff sammelt weiter Meilensteine. Die 15-Jährige US-Amerikanerin erreicht in Linz ihr erstes WTA-Endspiel. Im Halbfinale besiegt sie Andrea Petkovic mit 6:4, 6:4 und zeigt mal wieder, wie souverän sie auch in wichtigen Momenten schon agiert. 

"Petko" gibt guten Start aus der Hand

Andrea Petkovic sah die ersten beiden Spiele wie die klar bessere Akteurin aus. Die 32-Jährige kam hellwach auf den Platz und knüpfte an ihr gutes Tennis der gesamten Woche an. Cori Gauff hingegen hatte noch Mühe sich zurechtzufinden. Verdient ging Petkovic mit 2:0 in Führung und führte auch im dritten Spiel schon mit 30:0 als es bei Gauff dann doch Klick machte. Die 15-Jährige drehte auf, holte sich das Break direkt wieder zurück und drehte den Spieß um. Nun war es Andrea Petkovic, die zunehmend Probleme bekam. "Petkos" Spiel begann zu wackeln, weil ihr die Selbstverständlichkeit in den Schlägen verloren ging. Dadurch konnte sie ihren Plan, Cori Gauff aus dem Platz zu treiben, nicht ausführen. Auch weil Gauff aus den unmöglichsten Positionen inzwischen jeden Ball traf. Ein weiteres Break und Andrea Petkovic musste den 4:6-Rückstand hinnehmen. 

Gauff nervenstark

Doch die Deutsche kämpfte und nutzte die Pause zwischen den Sätzen, um sich wieder zu fokussieren. Das funktionierte auch vier Aufschlagspiele lang ganz gut, brachte nur keine Wende. Zwar hatte Petkovic diverse Breakchancen, konnte aber keine davon nutzen. Denn immer wenn es nötig war, hob "Coco" Gauff ihr Spiellevel an und entzog sich dem Druck. Der baute sich hingegen bei der Deutschen nun so richtig auf und kulminierte nach einem ziemlich umkämpften Aufschlagspiel in einem weiteren Break für Gauff. Wenn die beiden Spielerinnen etwas unterschied, dann war es nicht so sehr das Spielerische - wobei Gauff auch hier besser agierte - sondern vor allem die Ausbeute bei den entscheidenden Punkten. Gerade dort zeigte die 15-Jährige herausragende mentale Qualitäten und servierte - immer wenn es drauf ankam - exzellent. Das zeigte sich dann auch im Aufschlagspiel zum Match. Denn da zitterte die Teenagerin das erste Mal kurz, konnte aber drei Breakbälle abwehren und ihren zweiten Matchball zum Einzug in ihr erstes WTA-Finale nutzen. 

(Bild © imago images / GEPA pictures / Matthias Hauer)

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Henrike Maas
am 12.10.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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