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ATP Moskau: Kohlschreiber startet mit Sieg über Herbert

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15.10.2019|14:55 Uhr|von Christian Schwell
ATP Moskau: Kohlschreiber startet mit Sieg über Herbert

Philipp Kohlschreiber (ATP 76) hat sich mit einem Sieg auf der ATP Tour zurück gemeldet. Nach einem Ausflug in den Challenger-Bereich über drei Turniere hinweg erspielte er sich beim 250er-Event in Moskau ein 6:3, 7:6 (3) über den Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP 68).  

Kohlschreiber zuletzt mit Challenger-Auftritten

Das Jahr 2019 ist für Philipp Kohlschreiber eher schlecht als recht gelaufen. Nach vielen Jahren, in denen er sich doch sehr beständig in den gleichen Weltranglisten-Regionen erfolgreich halten konnte, habe ihn in dieser Saison viele frühe Niederlagen aus den Top 50 herausfallen lassen. Seine Konsequenz in den letzten Wochen war der Schritt zurück auf die kleineren Challenger-Turniere, wo er sich Selbstvertrauen und Matchpraxis holen wollte. Der Erfolg bei den Sandplatz-Events von Genua, Szczecin und Florenz war mittelmäßig: Mehr als ein Viertel- und ein Halbfinale wollte auch bei den kleineren Turnieren nicht herausspringen. 

Auch Herberts Saison lief nicht rund

Bei seiner Rückkehr auf die ATP-Tour in Moskau war es deshalb vielleicht gar nicht so schlecht, im ersten Match auf einen Gegner zu treffen, der selber in den letzten Wochen nicht wirklich mit guten Ergebnissen verwöhnt wurde. Pierre-Hugues Herbert wollte sich 2019 voll aufs Einzel konzentrieren und dort durchstarten, gelungen ist ihm das nicht wirklich. Zuletzt hagelte es in 10 Matches 9 Niederlagen. 

Kohli transportiert das frühe Break durch Satz eins

Kohlschreiber gelang es dann auch sofort, die Verunsicherung des Gegners zu nutzen. Das Break aus dem allerersten Spiel der Partie transportierte er erfolgreich Richtung Satzende, ein zweiter Aufschlagverlust Herberts führte dann endgültig zum verdienten Satzgewinn für den Deutschen mit 6:3. 

Der Deutsche behält die Nerven

In Satz zwei gelang es dem 35-jährigen Routinier dann nicht, sich erneut frühzeitig abzusetzen, selbst in Gefahr geriet er bei eigenem Aufschlag aber nie. Bei 5:4 aus seiner Sicht hatte er den Franzosen dann schon am Rande der Niederlage, konnte aber zwei Matchbälle nicht verwerten. Zu viel für sein fragiles Nervenkostüm? Nein, denn "Kohli" musste zwar in den Tiebreak, behielt da aber selbst mit einem Minibreak hinten liegend die Ruhe und setzte sich letztendlich mit 7:3 durch. In Runde zwei wird es aber nun wahrscheinlich ungleich schwerer, denn es wartet mit dem Lokalmatador Karen Khachanov ein Gegner aus der Top 10.        

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 15.10.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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