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WTA Luxemburg: Siegemund zieht ins Viertelfinale ein

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16.10.2019|14:50 Uhr|von Christian Schwell
WTA Luxemburg: Siegemund zieht ins Viertelfinale ein

Der Hartplatz ist sicher nicht der Lieblings-Untergrund von Laura Siegemund (WTA 79), in Luxemburg läuft es aber für die Deutsche. Wie schon zuletzt in Hiroshima zog sie heute mit einem  6:2, 6:3 über die junge Slowakin Viktoria Kuzmova (WTA 52) in das Viertelfinale eines Hardcourt-Turniers der International-Kategorie der WTA ein. 

Der lädierte Oberschenkel ist heute kein Faktor

Beide Spielerinnen hatten sich über harte Erstrunden-Auseinandersetzungen über jeweils drei Sätze und mehr als zwei Stunden Spielzeit für dieses Achtelfinale qualifiziert. Entsprechend lag es nahe, dass in dieser späten Saisonphase auch die Fitness der Spielerinnen eine Rolle spielen könnte. Obwohl Siegemund schon gestern über Oberschenkelprobleme geklagt hatte und heute mit einem Pflaster auf der hinteren Oberschenkelmuskulatur auflief, konnte sie der Partie zunächst ihren Stempel aufdrücken.      

Von einer körperlichen Einschränkung war nichts zu sehen, die 79 der Welt beackerte ihre  27 Plätze besser notierte Gegnerin in gewohnt bissiger Manier. Entscheidend für den recht klaren Ausgang von Satz eins war in einem eigentlich engen Match die bessere Chancenverwertung der Deutschen. Während sich Siegemund zwei Breaks erspielte konnte die 21-jährige Slowakin gleich fünf Chancen zum Break nicht nutzen. Insbesondere ein ellenlanges Aufschlagspiel mit 22 ausgespielten Punkte, das Siegemund letztendlich die 5:2-Führung brachte, erwies sich als Knackpunkt für den Verlauf des Satzes.         

Die Chancenverwertung macht den Unterschied

Gewonnen war die Partie damit aber noch lange nicht, das glatte 6:2 täuschte vielmehr etwas darüber hinweg, wie nah die beiden Spielerinnen heute vom Niveau her grundsätzlich beieinander lagen. Auch in Satz zwei  deutete Kuzmova ihre Klasse mehr als nur an -  wenn sie den Arm laufen ließ gelangen ihr spektakuläre Gewinnschläge. Der unterschied war erneut die Verwertung der Breakmöglichkeiten. Während Kuzmova die Chance liegen ließ, sich früh im Satz eine Führung zu erspielen, schlug Siegemund wieder sofort zu, als ihr die Gegnerin ein wenig die Tür öffnete. Nach anderthalb Stunden Spielzeit konnte sie eine Partie für sich entscheiden, die weitaus enger verlaufen war, als es das Endergebnis darstellen konnte.

(Bild: (c) imago images / GEPA pictures) 

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Christian Schwell
am 16.10.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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