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WTA Luxemburg: Julia Görges erkämpft sich 24 Breakbälle - und einen knappen Sieg

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16.10.2019|20:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
WTA Luxemburg: Julia Görges erkämpft sich 24 Breakbälle - und einen knappen Sieg

2018 war sie noch die strahlende Siegerin (gegen Bencic), und auch diesmal ist Julia Görges beim WTA-Turnier in Luxemburg noch im Rennen - wenngleich sie sich enorm schwer tat. "Jule" hat ihr Auftaktmatch gegen Misaki Doi aus Japan mit 5:7, 6:1, 6:3 gewonnen.

Die hinter Elise Mertens an zwei gesetzte Deutsche erwischte keinen guten Start ins Match und lag schnell mit 1:4 im Hintertreffen. Allerdings war es nur ein Break, das die 30-Jährige im weiteren Verlauf egalisieren konnte. Nach drei gewonnenen Spielen in Folge schien das Momentum langsam zur Favoritin hinüberzuwechseln. Sie servierte eindrucksvoll und stellte die Japanerin durchaus vor Probleme.

Görges verliert Satz 1 trotz 9:0 Assen und 23:2 Winnern

Allerdings fehlte der Titelverteidigerin im ersten Satz die Konstanz, und Doi hatte ein gutes Händchen für die "Big Points" - so wie bei 6:5 aus ihrer Sicht, als ihr erneut ein Break glückte. Verrückt: Die Zahlen sprachen eindeutig für "Jule" (9:0 Asse, 23:2 Winner).

Das wollte die Bad Oldesloerin nicht auf sich sitzen lassen und ehöhte den Druck zu Beginn des zweiten Satzen. In einem hartumkämpften dritten Spiel brauchte Görges fünf Breakbälle zur wichtigen Führung. Anschließend musste sie allerdings ein "Medical Timeout" nehmen und sich am rechten Bein behandeln lassen.

Ihre Verletzung hatte jedoch keine sichtlichen Auswirkungen auf ihr Spiel: Diesmal ging Görges mit 4:1 in Führung, hatte im Gegensatz zu Doi in Durchgang eins aber bereits zwei Breaks Vorsprung. Und damit nicht genug: In den darauf folgenden zwei Spielen gönnte sie der Japanerin nur einen einzigen Punkt. Welch ein Durchmarsch, der Hoffnung für ein Weiterkommen machte!

Breakball-Festival in Satz drei

Im dritten Satz konnte die DTB-Spielerin zunächst aber nicht an diese Leistung anknüpfen. Doch nachdem sie bei 1:1 ihren Service nach einem epischen Aufschlagspiel abgeben musste, meldete sie sich direkt mit einem Re-Break zurück - und zwar mit ihrem sage und schreibe 20. Breakball. Insgesamt stieg diese Zahl noch auf 24 (!) an, von denen sie satzübergreifend sieben nutzen konnte.

Es entwickelte sich ein Hin und Her, die 4:2-Führung der Deutschen hielt nicht lange an, da auch Doi ihre Re-Break-Qualitäten unter Beweis stellte. Am Ende setzte sich jedoch die erfahrenere Spielerin durch - und das zurecht, wie die folgenden Zahlen belegen: 57:9 Winner und 21:1 Asse.

(Bild © imago images / Gerry Schmit)

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Dennis Ebbecke
am 16.10.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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